Dortmund,
14
September
2018
|
09:25
Europe/Amsterdam

innogy und Isabellenhütte bringen Zähler für Schnellladesäulen auf den Markt

  • innogy erneut Innovationsführer bei eichrechtskonformem Laden

  • Entwicklungspartnerschaft mit dem Spezialisten Isabellenhütte

  • Kilowattstundengenaue Abrechnung ist transparent und fair

innogy und die Isabellenhütte schaffen die Voraussetzungen für eine kilowattstundengenaue Abrechnung an Schnellladesäulen: Die beiden Unternehmen entwickeln gemeinsam einen Gleichstromzähler. Ab dem 1. April 2019 sind eichrechtskonforme Gleichstrom-Messgeräte in Schnellladesäulen Pflicht. Bisher gibt es jedoch keine dafür geeigneten Modelle.

„Eichrechtskonformes Laden, das nach Kilowattstunden abgerechnet wird, heißt für den Autofahrer, dass er nur den Strom zahlt, den er tatsächlich verbraucht. Das ist die fairste Lösung für den Kunden“, sagt Norbert Verweyen, technischer Leiter für Elektromobilität bei innogy. „Als Vorreiter für die kilowattstundengenaue Abrechnung an den normalen Ladesäulen wollen wir diese Transparenz und Fairness jetzt auch beim schnellen Laden bieten.“

Innovative Entwicklungen der beiden Technologieanbieter legen die Grundlage für den neuen Gleichstromzähler: ein hochgenauer Stromsensor der Isabellenhütte und das patentierte Verfahren von innogy für die kilowattstundengenaue Abrechnung. Dafür hat innogy bereits 2014 die Zulassung nach dem deutschen Eichrecht erhalten und nutzt das System seitdem an den Wechselstromladesäulen.

Tobias Wolff, Business Development Manager Energy Supply & Smart Grid der Isabellenhütten Messtechnik, betont: „Unser innovatives und kompaktes Entwicklungsergebnis ist nicht exklusiv und wird allen interessierten Marktteilnehmern ohne Lizenzthemen bezüglich der von Innogy bereits im Feld eingesetzten manipulationssicheren Kommunikationsstruktur zur Verfügung stehen. Seit der Vorstellung unseres Konzeptes beim BMWi-Workshop Fachgruppe Recht ist die Resonanz vom Markt enorm.“ Die Projektpartner haben bereits den Antrag zur eichrechtskonformen Zertifizierung durch die Physikalische Technische Bundesanstalt (PTB) eingereicht. Geprüfte und in Serie produzierte Geräte werden für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet.

innogy engagiert sich als Innovationstreiber im Bereich der Elektromobilität aktiv für Eichrechtskonformität, Steckerstandards und komfortable Kundenservices. Über das leistungsstarke Backend von innogy sind 7.250 smarte Ladepunkte in über 20 Ländern Europas und in den USA vernetzt. Dazu gehören auch 440 Schnellladepunkte in Deutschland. Bis das kilowattstundengenaue Abrechnen dort möglich ist, zahlen die Autofahrer fürs schnelle Laden übergangsweise einen einheitlichen Festpreis pro Ladevorgang.