Essen/Bergheim,
05
September
2018
|
10:00
Europe/Amsterdam

Windpark Paffendorf: innogy beteiligt Stadtwerke Bergheim

  • Stadtwerke Bergheim übernehmen 51 Prozent an Projektgesellschaft
  • Beteiligung bereits 2012 vereinbart
  • Windpark Paffendorf seit 2018 in Betrieb

Seit März 2018 drehen sich in Bergheim-Paffendorf zwei Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 6,6 Megawatt. Zusammen erzeugen die Anlagen rechnerisch grünen Strom für über 5.000 Haushalte jährlich1. Das Projekt wurde von innogy in Zusammenarbeit mit dem regionalen Planungsbüro BMR geplant und planmäßig errichtet. Bereits im Jahr 2012 hat innogy die gemeinsame Umsetzung von Windenergieprojekten auf dem Gebiet der Kreisstadt Bergheim mit der Stadtwerke Bergheim GmbH vereinbart. Jetzt hat innogy 51 Prozent ihrer Anteile an der Projektgesellschaft an die Stadtwerke Bergheim veräußert. innogy hält die verbleibenden 49 Prozent der Anteile.

Volker Mießeler, Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim, erläutert: „Die natürlichen Ressourcen zu schonen und den Energieverbrauch deutlich zu senken. Dieses Ziel verfolgt die Kreisstadt Bergheim bereits seit vielen Jahren und das mit großem Erfolg. Der Anteil an erneuerbaren Energien hat sich fast versechsfacht, von ca. 4,1 Prozent auf 23 Prozent. Deshalb freue ich mich, dass es uns gelungen ist, ein weiteres Projekt zu installieren, das sich rechnet und diesem städtischen Anliegen gerecht wird.

Dr. Matthias Betsch, Geschäftsführer der Stadtwerke Bergheim, sagt: „Unter dem Motto „ENERGIE – AUS BERGHEIM FÜR BERGHEIM“ forcieren die Stadtwerke Bergheim seit einigen Jahren den Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Bergheimer Stadtgebiet. Wir freuen uns, dass wir durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der innogy und der daraus resultierenden Beteiligung am Windpark Paffendorf einen weiteren und wichtigen Beitrag in der Energiewende und nachhaltigen Energieversorgung leisten können.

 

Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE
„Partnerschaften sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, wobei verschiedene Beteiligungsmodelle denkbar sind. Dazu gehören auch Projektverkäufe, bei denen wir als Partner in Vorleistung treten, wie jetzt in Bergheim geschehen. Wir freuen uns, auch auf diesem Weg die erneuerbaren Energien auszubauen und die Energiewende auf kommunaler Ebene voranzutreiben.“
Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE

1 Der Anzahl der durch den Windpark jährlich versorgten Haushalte wurde ein zu erwartender durchschnittlicher Jahreswindenergieertrag von etwa 16 Millionen Kilowattstunden zugrunde gelegt.