Trier,
13
Februar
2017
|
13:44
Europe/Amsterdam

Wie kommt der Strom ins Haus?

Fabian Benzkirch unterrichtete gemeinsam mit drei weiteren Azubis von innogy zwei Tage lang als Gastlehrer auf Zeit an der Grundschule am Biewerbach Trier und bastelte mit den Schülern an Landschaftsmodellen zum Thema Strom.

  • Azubis von innogy unterrichten als Gastlehrer auf Zeit
  • Schüler der Grundschule am Biewerbach Trier bastelten an Landschaftsmodellen zum Thema Strom und erneuerbarer Energie

Wie kommt der Strom eigentlich in unsere Steckdosen? Und wie erzeugen Solaranlagen aus der Kraft der Sonne überhaupt Energie? Wie funktioniert ein Windrad? Das waren nur einige der Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Biewerbach Trier befasst haben. Sie hatten über zwei ganze Schultage hinweg vier junge Experten des Energieunternehmens innogy aus Trier zum Thema Energie zu Gast. Die vier Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik Andrè Benoit, Fabian Benzkirch, Michael Boffer und Sebastian Hoppen unterrichteten dort als Gastlehrer auf Zeit in der Klassenstufe 4.

Die Auszubildenden von innogy beschrieben den Grundschulkindern die Transportwege des Stroms und beantworteten alle Fragen rund um die Elektrizität. Nach einem ersten Vortrag bastelten sie mit den Kindern an dem Landschaftsmodell „Strom für unsere Stadt“. Dabei schnitten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gebäude aus, wie beispielsweise Umspannwerke, Wohngebäude und Strommasten. Anschließend bemalten sie das Modell und setzten Stück für Stück die Stromversorgung zusammen. Das Landschaftsmodell „Strom für unsere Stadt“ steht ab sofort auch allen Grundschülern in Schweich für den Unterricht zur Verfügung.

„Das Gespräch mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte, mein Wissen über Energie an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben“, zeigte sich Sebastian Hoppen, angehender Elektroniker für Betriebstechnik bei innogy in Trier, zufrieden. Die Materialkosten von zirka 500 Euro übernahm innogy.

Das Projekt „Energiebotschafter – Mitarbeiter machen Schule“ ist Teil der Bildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“. Dabei können Mitarbeiter des Energieversorgers, während ihrer Arbeitszeit, ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben. Mit dem Konzept soll den Schülern ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.