Essen,
30
Mai
2017

Vielfalt statt Einfalt: innogy lädt zum Austausch am Diversity Day

Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE
Diversity ist der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Die Vielfältigkeit der Gesellschaft, insbesondere unserer Kunden und Partner, muss sich auch im Unternehmen widerspiegeln, worauf wir unsere Arbeitswelt einstellen. Teams mit einem bunten Mix an Persönlichkeiten sind leistungsstarke Teams. Als Unternehmen mit einer divers aufgestellten Belegschaft sind wir erfolgreich, gerade im Zeitalter der Digitalisierung.
Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE
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Heute findet der fünfte deutsche Diversity-Tag statt, der durch die bundesweite Initiative „Charta der Vielfalt“ ins Leben gerufen wurde. innogy hat zu diesem Anlass Vertreter des Diversity-Netzwerkes Rhein-Ruhr eingeladen. Vertreter der 15 größten Wirtschaftsunternehmen der Region Rhein-Ruhr treffen sich bei RWW im Aquatorium in Mülheim an der Ruhr zum Erfahrungsaustausch. Unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Kulturelle Kompetenz für wirtschaftlichen Erfolg“ diskutieren und informieren sich rund 100 Führungskräfte über zahlreiche Facetten von Vielfalt in Unternehmen.

Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der innogy SE, erklärt: „Diversity ist der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Die Vielfältigkeit der Gesellschaft, insbesondere unserer Kunden und Partner, muss sich auch im Unternehmen widerspiegeln, worauf wir unsere Arbeitswelt einstellen. Teams mit einem bunten Mix an Persönlichkeiten sind leistungsstarke Teams. Als Unternehmen mit einer divers aufgestellten Belegschaft sind wir erfolgreich, gerade im Zeitalter der Digitalisierung.“

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf zukünftigen Arbeitswelten. Jutta Rump, Professorin für Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen referiert über Arbeitswelten 2030: „Es wird bereits heute deutlich, dass sich die Anforderungen an Beschäftigte verändern. Insbesondere der Umgang mit Komplexität, Beschleunigung, Verdichtung von Arbeitsprozessen, Mobilität und Agilität wird zunehmen. Es stellt sich somit die Frage, ob eine Person allein oder homogene Personengruppen diese Herausforderungen bewältigen können. In einem solchen Kontext ist Diversity ein zentraler Treiber zur erfolgreichen Implementierung der Digitalisierung.“

Matthias Spörrle, Professor an der Technischen Universität München für Wirtschaftspsychologie, unterstreicht die Bedeutung von Toleranz in der Entscheidungskultur anhand von Unconscious Bias, der unbewussten Voreingenommenheit: „Wir Menschen sind zwar in der Lage zu einer differenzierten und weitgehend vorurteilsfreien Betrachtung, der Normalfall ist das aber nicht und leicht fällt es uns auch nicht. Warum sehen wir unsere (soziale) Umwelt häufig verzerrt und was können wir tun, um hier Verbesserungen zu erreichen? Auf beide Fragen bietet die Wissenschaft erste Antworten.“

Workshops und Themeninseln mit Beispielen aus den einzelnen Unternehmen runden das Programm ab.

Diversity-Netzwerk Rhein-Ruhr

Zum Diversity Netzwerk Rhein-Ruhr gehören die Unternehmen Bayer, Deutsche Post DHL Group, Deutsche Telekom, ERGO, E.ON, Ford, GEA, Henkel, Hewlett Packard Enterprise, LANXESS, METRO GROUP, innogy SE, thyssenkrupp, TÜV Rheinland und Vodafone Deutschland. Alle Unternehmen sind Unterzeichner der Charta der Vielfalt. Bei den 15 Unternehmen sind in Summe rund 1,8 Millionen Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitstellen) aus rund 100 Nationen beschäftigt. In diesem Jahr findet der gemeinsame Erfahrungsaustausch bereits zum vierten Mal statt.

Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt die Initiative. Mehr als 2.450 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die Charta der Vielfalt bereits selbstverpflichtend unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu. Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Jährlich mobilisiert der Verein anlässlich des Diversity-Tags Unternehmen und Institutionen, sich für mehr Vielfalt in Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen. Die Veranstaltung bei innogy ist eine von vielen bundesweiten Aktionen zum fünften Diversity Tag.

Kontakt
Vera Bücker
Pressesprecherin innogy SE
T+49(0)201/12-15140
/
F+49(0)201/12-15094
Viola Baumann
Pressesprecherin Erneuerbare Energien
+49(0)201-12-14862
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