Trier,
24
März
2017
|
11:04
Europe/Amsterdam

Vereine freuen sich über verbesserte Akustik im Bürgerhaus in Neunkirchen

Das Bürgerhaus in Neunkirchen hat dank des Einsatzes von Christopher Lang, Frank Müller, Martin Jung, Günter Jung, Markus Gorges (v. l.) und Berthold Jung (vorne sitzend) eine neue Akustik-Decke zum Dämpfen des Schalls.

  • Sieben Helfer bauen und montieren Schallverkleidung
  • innogy unterstützt Aktion durch Initiative „aktiv vor Ort“

Das Bürgerhaus in Neunkirchen bietet ab sofort eine viel bessere Akustik. Sieben ehrenamtliche Helfer haben tatkräftig mit angepackt und eine neue Schallverkleidung an den Decken angebracht. Im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“ unterstützte innogy die Aktion mit einer Förderung über 2.000 Euro. Weitere Kosten übernahm die Ortsgemeinde Neunkirchen.

Der Raum, der regelmäßig von örtlichen Vereinen, Privatleuten und auch vom Gemeinderat genutzt wird, fiel zuvor immer wieder wegen seiner schlechten Akustik auf. Jedes Wort erzeugte einen starken Nachhall, Gespräche waren kaum fließend in der Gruppe möglich. Zunächst zeichneten die Helfer die Montagepunkte an die Decke. Anschließend montierte das Team die sogenannten Deckensegel zum Dämpfen des Schalls mithilfe von Seilen. Diese geometrischen Platten verrichten nun im Bürgerhaus ihren Dienst.

Als Projektpate engagierte sich Jürgen Paulus vom innogy Verteilnetzbetreiber Westnetz aus Trier, der seinen Arbeitgeber erfolgreich um die Förderung des Projektes gebeten hatte. Darüber hinaus beteiligten sich die Mitglieder der Gemeinderates Frank Müller, Martin Jung, Markus Gorges und Günter Jung an der Aktion. „Es hat mich gefreut, dass so viele Helfer die Aktion unterstützt haben. Die Akustik des Raums hat sich durch die Deckensegel verbessert und es entsteht kein störender Nachhall mehr“, erläuterte Jürgen Paulus.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.