Waldrach,
03
März
2020
|
17:33
Europe/Amsterdam

Verbandsgemeinde Ruwer zieht erste Bilanz zum innogy eCarsharing

Zogen nach einem halben Jahr eine erste Bilanz zum Angebot des eCarsharings der Verwaltung: Bürgermeisterin Stephanie Nickels und innogy-Kommunalbetreuer Marco Felten.

  • Bürger, Kommune und Gewerbe können Elektroauto mieten und testen

Nach rund sechs Monaten des Betriebs hat die Verbandsgemeinde Ruwer eine erste Bilanz zum Anfang September 2019 gestarteten innogy eCarsharing gezogen. Seitdem ist die Verwaltung in Kooperation mit dem Energieunternehmen innogy ein Stück elektromobiler. Seit einem halben Jahr steht ein modernes Elektroauto an einer zentral platzierten Ladesäule vor der Verwaltung der Verbandsgemeinde Ruwer in Waldrach zur Verfügung. Das umweltfreundliche Fahrzeug wird zu den Bürozeiten exklusiv von den Mitarbeitern der Verwaltung genutzt und kann außerhalb der Öffnungszeiten und vor allem am Wochenende von Bürgern bzw. Betrieben angemietet werden.

Stephanie Nickels, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer, kam gemeinsam mit Mitarbeitern der Verwaltung und von innogy vor dem Verwaltungsgebäude in Waldrach zusammen, um über die ersten Erfahrungen mit dem innovativen Modell zu berichten. „Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot für unsere Mitarbeiter der Verwaltung, die Bürgern und für die Gewerbetreibenden schaffen konnten. Als Verwaltung nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität in Kooperation mit den Ortsgemeinden Waldrach, Kasel und Pluwig auszuüben. Wir wünschen uns, dass das umweltfreundliche Angebot noch stärker genutzt wird und möchten daher die Gelegenheit nutzen, noch einmal alle Bürger und die Gewerbetreibenden auf die Möglichkeit hinzuweisen, den Betrieb eines Elektroautos selbst zu erleben“, erklärte Stephanie Nickels, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer.

„Elektromobilität muss erlebbar sein, um die Menschen von sich zu überzeugen“, ergänzte Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy am Standort Trier. „Durch das innogy eCarsharing haben alle Interessierten die Gelegenheit, selbst einmal hinter dem Steuer eines Elektrofahrzeugs zu sitzen, es auf seine Praxistauglichkeit zu testen und sich von der dynamischen Fahrweise begeistern zu lassen.“

Innerhalb der ersten sechs Monate ist das Elektrofahrzeug vor allem von den Mitarbeitern der Verwaltung der Verbandsgemeinde Ruwer für Dienstfahrten genutzt worden. Nach und nach trauen sich immer mehr Kolleginnen und Kollegen an den elektromobilen Praxistest, so dass das Elektroauto bisher bereits über 4.600 Kilometer ohne den Ausstoß von Schadstoffen zurückgelegt hat. Hierdurch konnten im Vergleich zum Betrieb eines konventionellen Fahrzeuges mit einem Verbrauch von sieben Litern Diesel über 320 Liter Kraftstoff eingespart werden. Dies schont die Umwelt und verringert die Emission des klimaschädlichen Gases CO2. An den Ladesäulen von innogy beziehen Kunden zudem ausschließlich 100 Prozent Ökostrom.

Und so funktioniert die Miete des Elektro-Flitzers: Wer das Elektroauto nutzen möchte, muss sich erstmals in der Verbandsgemeindeverwaltung im Zimmer eins oder Zimmer zwei persönlich registrieren. Hierfür benötigt es einen gültigen Führerschein. Anschließend ist die Buchung des Fahrzeugs auch über das Internet über das Buchungsportal von innogy unter der Adresse ecarsharing.innogy.com möglich. Als Fahrzeug für das eCarsharing kommt ein Renault Zoe mit einer Reichweite von bis zu 350 Kilometern pro Ladung zum Einsatz. Das Fahrzeug kehrt immer wieder zur Ladesäule zurück und wird dort angeschlossen. So ist der Akku immer ausreichend gefüllt. Für eine Vollladung benötigt der Renault Zoe an der Ladesäule nicht einmal zwei Stunden.

Als Lademöglichkeit für alle Elektroautos steht die Ladestation für Autostrom vor der Verwaltung in Waldrach zur Verfügung. Weiterhin sind zwei zusätzliche „Zapfsäulen“ für Elektroautos in Kasel und in Pluwig in der Verbandsgemeinde Ruwer in Betrieb. Die neuen Tankstellen für E-Fahrzeuge konnten durch die Ortsgemeinden in Kooperation mit innogy und einem öffentlichen Förderprogramm finanziert werden.