Essen,
05
Dezember
2017
|
10:58
Europe/Amsterdam

Top-Ausbildung: Land Nordrhein-Westfalen und innogy starten Ausbildungspartnerschaft für junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler

Zusammenfassung

• Ausbildungspartnerschaft unterstützt Kadersportlerinnen und Kadersportler beim Start ins Berufsleben.

• Ausbildungszeit kann von drei auf bis zu fünf Jahre verlängert werden

Wettkämpfe, Training, Berufsschule: Junge angehende Spitzensportlerinnen und -sportler haben es häufig schwer, Sport- und Berufskarriere unter einen Hut zu bringen. Das Land Nordrhein-Westfalen und innogy SE unterstützen künftig junge Athletinnen und Athleten bei ihrer beruflichen Ausbildung. Für herausragende Kadersportlerinnen und Kadersportler aus NRW gibt es ab dem Ausbildungsjahrgang 2018 bei der innogy SE die Möglichkeit, im Bedarfsfall einen individuellen Ausbildungsplan zu erstellen, der sowohl die sportlichen Aktivitäten (Trainings- und Wettkampfzeiten) als auch den erfolgreichen Ausbildungsabschluss berücksichtigt.

Sportstaatssekretärin Andrea Milz und Uwe Tigges, innogy-Personalvorstand und Arbeitsdirektor, vereinbarten eine entsprechende Kooperation.

„Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Leistungssportkarriere ist die Absicherung der beruflichen Laufbahn nach dem Sport“, erklärt Staatssekretärin Milz. „Ich freue mich deshalb sehr, dass innogy hier eine Vorreiterrolle übernimmt. Gleichzeitig hoffen wir, dass weitere Unternehmen diesem guten Beispiel folgen.“

Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE
„Der moderne Arbeitsmarkt setzt auf Flexibilität – genau darauf setzen wir als Arbeitgeber. Gemeinsam mit dem Land bieten wir eine Lösung, Sport und Karriere flexibel zu vereinbaren. So werden wir den Ansprüchen unserer Bewerber gerecht. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen von Athletinnen und Athleten aus dem Spitzensport.“
Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE

Konkret ermöglicht innogy Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren die gewünschte Ausbildung individuell unter Berücksichtigung der sportlichen Karriere von drei auf bis zu fünf Jahre zu verlängern. Der Ausbildungsvertrag wird entsprechend angepasst. Voraussetzung ist die Zugehörigkeit zu einem Bundes- oder Landeskader in einer olympischen Disziplin oder die Mitgliedschaft in einer entsprechenden Auswahlmannschaft – ergänzt durch die Empfehlung des Spitzenverbandes bzw. Landesfachverbandes. Die Sportlerinnen und Sportler können so neben der Fortführung ihrer sportlichen Karriere, eine Berufsausbildung bei innogy absolvieren. Um Athletinnen und Athleten direkt zu informieren, wird das innogy-Recruiting-Team Leistungszentren in NRW besuchen und das neue Ausbildungsangebot vorstellen.