Waldalgesheim,
11
Dezember
2019
|
15:28
Europe/Amsterdam

Strom tanken in Waldalgesheim

Verbandsgemeindebürgermeister Karl Thorn (2. v. l.), Bürgermeister Stefan Reichert (2. v. r.), die Beigeordneten Gerhard Huber (r.) und Uwe Kaska (3. v. r.) sowie innogy-Kommunalbetreuer Friedrich Reinhardt (l.) an der Ladesäule in Waldalgesheim.

  • E-Auto-Ladesäule in Betrieb genommen

Wer gerne mit seinem Elektroauto Urlaub am Rhein macht, hat ab sofort auch in Waldalgesheim die Möglichkeit, seinen PKW wieder mit Strom zu „betanken“. Denn die Gemeinde geht bei der Elektromobilität voran: In der Neustraße 6 wurde hierzu eine Ladesäule für Elektroautos aufgestellt. Zur offiziellen Inbetriebnahme trafen sich Verbandsgemeindebürgermeister Karl Thorn, Bürgermeister Stefan Reichert, die Beigeordneten Gerhard Huber und Uwe Kaska sowie Friedrich Reinhardt, innogy-Kommunalbetreuer, an der Ladesäule.

„Wir freuen uns, dass Fahrer von E-Autos jetzt eine öffentliche Strom-Tankstelle in unserer Kommune ansteuern können. Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Gemeinde. Mit der ersten Ladesäule haben wir nun einen wichtigen Schritt in Richtung e-Mobilität gemacht“, sagte Bürgermeister Reichert. Auch in der näheren Umgebung – in Bingen, Stromberg, Windesheim und Langenlonsheim – sind Ladesäulen von innogy vorhanden. Weitere folgen in Niederheimbach und Bacharach. In der App „echarge“ gibt es ebenfalls eine Übersicht aller gebauten Ladepunkte von innogy. Diese können sich Interessierte auf der Homepage des Energieanbieters kostenlos downloaden -https://www.innogy-emobility.com/privat/produkte/unterwegs/app-echarge.

„Wir arbeiten gemeinsam und mit Unterstützung der Kommunen daran, immer mehr Lademöglichkeiten zu schaffen, um den Autofahrern den Umstieg auf die schadstoffarme und CO2-freie Elektromobilität zu erleichtern. Mit unserem Engagement leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir setzen uns für den Wandel zu dieser umweltschonenden Technik ein, ohne die der alltägliche Betrieb von Elektroautos nicht möglich ist“, erläutert Reinhardt.

Die innogy-Ladesäulen verfügen je über zwei Ladepunkte, die es ermöglichen, dass zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit jeweils 22 Kilowatt, geladen werden können. Die beiden Parkplätze vor der Ladesäule sind für Elektroautos reserviert und farblich gekennzeichnet. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen Installation, Wartung und Betrieb inklusive Abrechnung, 24/7 Endkundenhotline sowie die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

Ein „Tankvorgang“ ist spielend einfach: Durch die automatische Authentifizierung über ein intelligentes Ladekabel funktioniert die Aufladung besonders komfortabel. Alle anderen Kunden können die Ladesäule ebenfalls völlig unkompliziert über die oben genannte Smartphone App oder über die kostenlose Hotline-Nummer, welche auf den Ladesäulen notiert ist, freischalten lassen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen beteiligt.