Morshausen,
11
Dezember
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Straßenlaternen in Morshausen erstrahlen in neuem Licht

Vor der umgerüsteten Straßenlaterne an der Bürgerhalle in Morshausen (v. l.): Der erste Beigeordnete Rolf Hammes, Ortsbürgermeister Hans-Peter Friedrich und Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy.

  • LED-Technik senkt Kosten und schont die Umwelt

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen, draußen wird es immer kälter. Der erste Schnee ist bereits gefallen und es wird immer früher dunkel. Da kommen sie ins Spiel - die Straßenlaternen. Sobald es dunkel wird, springen sie an. So auch in Morshausen: Hier wurden nun alle Straßenlaternen auf LED (kurz für lichtemittierende Leuchtdioden) umgestellt. Bei einem Ortstermin überzeugten sich Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy, Ortsbürgermeister Hans-Peter Friedrich und der erste Beigeordnete Rolf Hammes vom Umrüstungsergebnis.

Im Herbst rückte der Energiedienstleister an, um die bestehende Leuchtentechnik auf LED umzurüsten. Insgesamt wurden in der Gemeinde 70 neue und sparsame Leuchten eingebaut. Die Straßenbeleuchtungs-Experten der innogy unterstützten Morshausen bei der Modernisierung. Mit ihrem Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung erstellten sie ein für die Kommune passgenaues, individuelles Beleuchtungskonzept. In der Gartenstraße, der Raiffeisenstraße sowie in der Wiesenstraße wurden die alten sogenannten Kofferleuchten durch Pilz-Leuchten mit LED-Technik ersetzt. Diese geben das Licht gleichmäßig in alle Richtungen ab. „Wir haben kaum noch dunkle Ecken und viel weniger Licht-und-Schatten-Spiele im Dorf“, lobte Friedrich die LED-Leuchten. Diesen Eindruck haben auch viele Bürger geäußert, kein einziger Kritikpunkt sei laut geworden. In allen anderen Straßen demontierten die Fachmänner die alte Leuchtentechnik und ersetzten diese durch modernste LED-Technik.

Die Gemeinde profitiert von der Umstellung in mehrfacher Hinsicht. Die modernen LEDs bieten mehr Licht bei weniger Kosten und schonen gleichzeitig die Umwelt. Sie sorgen für Sicherheit auf Straßen, Plätzen und Wegen. Sie schaffen Wohn- und Lebensqualität und tragen zur Attraktivität der Ortsgemeinde bei. Da LEDs einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als konventionelle Leuchtmittel haben, kann durch den Austausch Energie eingespart werden. Damit wird auch weniger CO2 freigesetzt. Die ausrangierten Natriumdampf-Leuchten der Ortsgemeinde, mit ihrem typisch gelblichen Licht, verbrauchten pro Jahr knapp 33.000 Kilowattstunden Strom. Die neu eingebauten LEDs hingegen werden mit etwa 8.000 Kilowattstunden auskommen.

„Bei der Umstellung auf die innovative LED-Technik sinkt auch das Wartungsentgelt, das wir für die Straßenbeleuchtung berechnen, um 20 Prozent. Hinzu kommt, dass wir unseren Vertragspartnern acht Jahre Garantie auf die neuen LED-Leuchten bieten“, erklärt Busch. Dadurch spart die Gemeinde jährlich circa 5500 Euro an Strom- und Wartungskosten. innogy bezuschusst die Umrüstung mit Hilfe ihres Förderprogramms KEK mit 15 Prozent. Bereits nach vier Jahren sind somit alle Kosten gedeckt.