Essen/Silicon Valley,
02
Mai
2017
|
11:31
Europe/Amsterdam

Starker Auftakt für globales Start-up-Programm

  • Über 450 Bewerbungen aus 51 Ländern für ‚Free Electrons‘-Accelerator
  • innogy initiiert Programm mit sieben internationalen Energieunternehmen

Das Interesse ist riesig und sie kommen aus aller Welt: Mehr als 450 Start-ups aus 51 Ländern haben sich um die begehrten Startplätze beim ‚Free Electrons‘-Programm beworben. Erst vor wenigen Wochen hatte Deutschlands führendes Energieunternehmen innogy gemeinsam mit sieben weiteren internationalen Energieanbietern mit ‚Free Electrons‘ das weltweit erste Accelerator-Programm für Start-Ups in der Energiebranche ins Leben gerufen. Insgesamt zwölf viel versprechende Technologie-Firmen wurden jetzt als diesjährige Teilnehmer in das Programm aufgenommen.

 

Peter Terium, CEO innogy SE
Es ist beeindruckend, welche Begeisterung wir in aller Welt mit unserer Initiative ‚Free Electrons‘ ausgelöst haben. Das zeigt, dass es in der Energiebranche unglaublich viele innovative Ideen gibt. Und ich bin stolz darauf, dass innogy heute bereits einen erstklassigen Ruf in der internationalen Start-up-Szene genießt, sonst hätten wir nicht so viele Bewerbungen von jungen, kreativen Unternehmen erhalten. Das ist eine tolle Leistung in so einer kurzen Zeit – schließlich sind wir selbst erst vor rund einem Jahr mit der innogy SE an den Start gegangen.
Peter Terium, CEO innogy SE

Die zwölf ausgewählten Unternehmen stammen aus ganz unterschiedlichen Regionen der Welt: vier Unternehmen kommen aus den USA, zwei aus Israel und jeweils eines aus Deutschland, Irland, Portugal, Indien, Großbritannien (UK) und der Schweiz. Sie alle arbeiten an innovativen Lösungen für den Energiemarkt der Zukunft. Sie sind dabei allerdings in ganz unterschiedlichen Sektoren aktiv: von den erneuerbaren Energien, über Elektromobilität bis zum smarten Energiemanagement. Darunter etwa das deutsche Start-up GreenCom Networks aus München, das eine Software entwickelt hat, die es Energieunternehmen erlaubt, eine große Anzahl kleiner und großer erneuerbaren Anlagen effizient ins eigene System zu integrieren. Oder auch das israelische Start-up Driivz, das eine innovative, cloud-basierte Software für Bereiche wie e-Mobility oder Netzmanagement bietet.

Die zwölf Finalisten sind:

Intelligente Netze, Smart Grid

Energiemanagement

 

Erneuerbare Energien

e-Mobility

Cyber-Security

 

Auf die zwölf Unternehmen wartet jetzt ein intensives Arbeitsprogramm: Gemeinsam mit den Energiekonzernen, die hinter der Initiative stehen, können die Start-ups ihre Produkte und Services unter realen Bedingungen testen und deren Marktreife verbessern. Ein Schwerpunkt des ‚Free Electrons‘-Programms ist die Frage, wie junge Unternehmen erfolgreich neue Kunden gewinnen – für die meisten Start-ups ist das eine der größten Herausforderungen. Das Programm startet jetzt im Silicon Valley, wird im Sommer in Lissabon und Dublin fortgesetzt und endet im Herbst in Singapur.

Zu den ‚Free Electrons‘-Gründern gehören neben der innogy SE auch AusNet Services, Dubai Electricity and Water Authority (DEWA), ESB (Electricity Supply Board), EDP (Energias de Portugal), Origin Energy, Singapore Power (SP) und Tokyo Electric Power Company (TEPCO). Insgesamt stehen die Partner für mehr als 73 Millionen Kunden in über 40 Ländern. Für 2018 haben sich bereits zahlreiche weitere, interessierte Industrieunternehmen gemeldet. Weitere Informationen zu ‚Free Electrons‘ finden Sie in unserer Pressemitteilung, die wir am 1.2.2017 zum Start des Programms veröffentlicht haben oder auf der Website freelectrons.co.