St. Thomas,
14
Juli
2020
|
16:52
Europe/Amsterdam

St. Thomas: Tempoanzeige wirbt für Verantwortung im Straßenverkehr

Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in St. Thomas. Bei der Inbetriebnahme (v. l.): Ottmar Schmidt, Michael Reinhard, beide Gemeinderatsmitglieder, Rudolf Höser, Ortsbürgermeister, und Guido Dichter, Kommunalbetreuer bei innogy Westenergie.

  • innogy Westenergie fördert Anschaffung

Zur Steigerung der Verkehrssicherheit fördert der Energieversorger innogy Westenergie die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige in St. Thomas. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Mit einem Zuschuss aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy Westenergie so die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in St. Thomas wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen.

Die Messeinrichtung kommt am Ortseingang aus Richtung Kyllburg und in der Hauptstraße vor dem Bereich am Bürgerhaus zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern aber auch den Anwohnern zugutekommt. Vor allem wegen des hohen Verkehrs und der hohen Geschwindigkeiten, die im ganzen Ort gefahren werden, haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeige entschieden“, erläuterte Ortsbürgermeister Rudolf Höser.

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Gemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy Westenergie bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.