Essen,
09
Mai
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Sonderpreis für Städt. Leibniz-Gymnasium Remscheid

Bildunterschrift:Max Eberhard, Ben Kegelbein und Ben Schröter (v. l.) präsentieren die verschiedenen Flugapparate, die sie selbst erdacht und erbaut haben.

  • innogy fördert NRW-Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“
  • Die Remscheider Ben Kegelbein, Ben Schröter und Max Eberhard gewannen mit ihrem Experiment einen Sonderpreis im Gebiet „Technik“
  • 76 junge Forscher stellen 42 Projekte vor

Jugendliche für ihren Forschergeist belohnen – Das ist der Gedanke hinter „Schüler experimentieren“.76 Schülerinnen und Schüler, die sich für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) begeistern, haben insgesamt 42 außergewöhnliche Ideen und Projekte auf die Beine gestellt und im Rahmen des Landeswettbewerbs NRW präsentiert. Zu den Gewinnern , die am vergangenen Samstag im Essener „Haus der Technik“ vorgestellt und ausgezeichnet wurden, zählen auch Ben Kegelbein (11), Ben Schröter (12) und Max Eberhard (12) aus Remscheid. Sie waren nach dem Gewinn eines Sonderpreises bei der Präsentation ihres Experimentes „Fliegen wie die Flugsamen – bei der Natur gespickt“ sichtlich stolz und erhielten je einen Buchgutschein.

Die drei Schüler erklärten zu ihrem Experiment im Fachgebiet „Technik“: „Wir haben beobachtet, dass Flugsamen von Linde, Bergahorn, Spitzahorn, Hainbuche und Löwenzahn bei Wind besonders lange in der Luft bleiben und dadurch den Samen besonders weit tragen. Unser Ziel ist es nun, einen künstlichen Flugsamen zu bauen, der die Eigenschaften dieser Samen verbindet und dadurch möglichst fliegt. Wenn wir einen optimalen Flugapparat gefunden haben, könnten wir uns verschiedenste Anwendungen vorstellen, wie zum Beispiel Kinderspielzeuge, Rettungsfallschirme für ferngesteuerte Fluggerät.

Die Preise in sieben Kategorien überreichten Staatssekretär Ludwig Hecke, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen und Dr. Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technology & Operations bei innogy.

Staatssekretär Hecke erklärt: „Die Wettbewerbsbeiträge zeugen von großem Ideenreichtum und Erfindergeist der Schülerinnen und Schüler. Als junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher sind sie naturwissenschaftlich-technischen Fragen auf den Grund gegangen und haben kreative und beeindruckende Lösungen für die Herausforderungen in unserem täglichen Leben gefunden. Sie zeigen: MINT-Fächer können spannend sein und Freude machen! Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie sich ihre Begeisterung und Neugier bewahren. Sie können damit auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler motivieren.“

innogy, vormals RWE, fördert den Landeswettbewerb seit 25 Jahren. Dr. Joachim Schneider betont: „innogy gestaltet die Energielandschaft von morgen aktiv mit und arbeitet deshalb kontinuierlich an neuen Innovationen. Wir begleiten gerne junge Menschen mit Pioniergeist, also dem Willen an neuen Entwicklungen und Ideen mitzuarbeiten. Wie auch in den letzten Jahren, bin ich begeistert von der Kreativität und dem Ideenreichtum ganz vieler Projekte.“

Zu dem Gewinn gratuliert auch Maria Allnoch, Regionalleiterin Kommunales Partnermanagement der innogy. Sie sagt: „Ich freue mich sehr zu sehen, dass Ben Kegelbein (11), Ben Schröter (12) und Max Eberhard (12) aus Remscheid so erfolgreich abgeschnitten haben. Die Förderung von Neugier und Ehrgeiz junger Talente liegt uns sehr am Herzen“.

Neben Hecke, Kufen und Dr. Schneider kam StR. Dr. Corinna Kieren, Landeswettbewerbsleiterin Schüler experimentieren NRW, zur Siegerehrung. Die Moderation übernahm die Hörfunkjournalistin und WDR-Moderatorin Heike Knispel.

„Schüler experimentieren“ ist die Sparte für jüngere Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbs „Jugend forscht“. In der Altersgruppe von 8 bis 14 Jahren haben 76 Schülerinnen und Schüler insgesamt 42 Arbeiten eingereicht. Die jungen Wissenschaftler traten in den Kategorien Mathematik/Informatik, Chemie, Technik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaft, Biologie und Physik gegeneinander an. Eine Jury aus Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern bewertete die Arbeiten. Neben den Schülern aus NRW nahmen auch zwei Gruppen von deutschen Schulen aus Spanien teil.

innogy unterstützt den NRW-Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ im Rahmen ihrer deutschlandweiten Bildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“. Ziel der Initiative ist es, insbesondere junge Menschen über das Entdecken, Erforschen und Erleben von Energie für Technik zu begeistern und sie dazu zu motivieren, sich engagiert mit Energiefragen auseinanderzusetzen. Herzstück der Initiative ist das Internet Portal www.3malE.de, das sich gezielt an Schüler aller Altersklassen, Eltern, Lehrer, Studierende und Dozenten wendet.