Schermbeck,
31
Oktober
2019
|
17:09
Europe/Amsterdam

Schützenverein Damm gewinnt innogy Klimaschutzpreis

Die engagierten innogy Klimaschutz-Preisträger aus Schermbeck freuten sich über die Anerkennung für ihren Einsatz.

  • Gemeinsame Auszeichnung von Energieunternehmen und Gemeinde Schermbeck
  • 1.000 Euro Preisgeld werden vergeben

Die Gemeinde Schermbeck hat auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Energieunternehmen innogy den innogy Klimaschutzpreis ausgeschrieben. Dieser wird jährlich für umwelt- und klimaschützende Maßnahmen von Bürgerinnen und Bürger verliehen. Feierlich übergaben Bürgermeister Mike Rexforth, Klimaschutzmanager Thomas Heer und innogy-Kommunalbetreuer Dirk Krämer den Gewinnern die Siegerurkunden und insgesamt 1.000 Euro Preisgeld.

Bürgermeister Mike Rexforth freut sich über das umweltfreundliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger: „Es ist toll zu sehen, dass sich immer mehr Menschen für den Klima- und Umweltschutz einsetzen und durch eigene Projekte einen regionalen Beitrag dazu leisten. Der innogy Klimaschutzpreis ist eine wirklich gelungene Art der Anerkennung solcher Projekte.“

Den ersten Platz beim innogy Klimaschutzpreis belegte der Schützenverein Damm, der sich seit langer Zeit für den Artenschutz und mehr Biodiversität einsetzt. Um die Schießanlage des Schützenvereins wurde ein 40 x 4 Meter großer Blühstreifen angelegt, um dem Bienen- und Insektensterben aktiv entgegenzuwirken. Zudem schuf der Verein eine Vogelhecke, die vor allem in den Wintermonaten vielen einheimischen Vögeln als Nist- und Brutplatz dient. Für dieses Engagement erhielt der Verein ein Preisgeld von 500 Euro.

Dirk Krämer erläutert: „Der Gewinn wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung und persönlicher Einsatz bestimmt. Initiativen für den Umweltschutz und das Vermitteln von Wissen über die Natur verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Den zweiten Platz belegte das Schermbecker Ehepaar Christa und Hubert Schwan und erhielt somit ein Preisgeld von 300 Euro. Täglich verfüttert das Ehepaar mehrere Kilogramm Vogelfutter im heimischen Garten und verhilft damit vielen einheimischen Vogelarten über die Runden zu kommen. Neben der Vogelfütterung setzt sich das Ehepaar auch für andere Umweltthemen ein: Beispielsweise organisierte Herr Schwan mit seinem Schermbecker Unternehmen eine Aktion zum Einheitsbuddeln am Tag der Deutschen Einheit, bei der mehrere Obstbäume und Hecken gepflanzt wurden.

Hildegard Daldrup aus Gahlen erhielt für den dritten Platz beim innogy Klimaschutzpreis 200 Euro Preisgeld. Sie setzt sich seit längerem für den Erhalt von bunten, artenreichen Vorgärten ein und animiert ihre Mitmenschen dazu, auf sogenannte „Schottergärten“ zu verzichten. Durch dieses Handeln bewirkt die Schermbecker Bürgerin ein Umdenken bei weiteren Bürgerinnen und Bürgern und ergatterte mit diesem Engagement den dritten Platz. 

Nähere Informationen unter www.innogy.com/klimaschutzpreis.