Simmern,
28
Februar
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Schnelles Internet für Verbandsgemeinde Simmern

Joachim Busch, Leiter der Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy, und die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinden.

  • Verbandsgemeinde wird bis Oktober 2017 erschlossen
  • Surfgeschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde

Ähnlich wie in der Stadt Simmern, die ab Ende 2017 über die Angebote eines hochmodernen Glasfaser-Breitbandnetzes von innogy verfügen kann, wird auch in der Verbandsgemeinde Simmern das schnelle Internet ausgebaut. Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden stehen ab Oktober 2017 Internetprodukte mit einer Download-Geschwindigkeit von über 120 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

Joachim Busch, Leiter der Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy, informierte die entsprechenden Ortsbürgermeister der Gemeinden Kümbdchen, Keidelheim, Ohlweiler, Holzbach, Mutterschied, Niederkumbd und Schönborn bei einer Infoveranstaltung im Ratshaus in Simmern über die bevorstehenden Bauarbeiten.

Nach Fertigstellung steht ab Oktober in allen Gemeinden mindestens ein FFTC-Anschluss zur Verfügung. FTTC steht für „Fiber to the curb“ – Glasfaser bis zum Bordstein. Bei dieser Ausbaustufe reicht die Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (grauer Kasten in der Straße). Im Kabelverzweiger oder in dessen Nähe befindet sich eine sogenannte Netzwerkeinheit, die die optischen Signale des Glasfaserkabels in elektrische Signale umwandelt. Diese Signale werden dann per Kupferkabel zum Nutzer übertragen. Mit der heutigen Technik können dabei bis zu 120 Megabit pro Sekunde erreicht werden. In einigen Gemeinden steht für die Anwohner sogar ein FTTB-Anschluss („Fiber to the building“ – Glasfaser bis ins Haus) bereit. Hierbei wird das Glasfaserkabel bis in den Keller oder beispielsweise auch in den Anschlussraum eines Hauses geführt. Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde können dabei erreicht werden. Die Ortsteile, denen ein FTTC-Anschluss zur Verfügung steht, sollen in den Folgejahren weiter ausgebaut werden.

Passend dazu gibt es für die Anwohner mit „innogy Highspeed“ auch ein attraktives Telefonie- und Internetprodukt. Dafür wurden verschiedene Pakete geschnürt. Für alle Pakete gilt eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. innogy Strom- und Gaskunden profitieren von einem Preisnachlass. Ein Wechsel auf das schnelle Netz ist den Bürgern allerdings erst nach der Inbetriebnahme des Netzes und nach Ablauf des jeweiligen Vertrages beim alten Anbieter möglich. innogy rät daher allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ihren bestehenden Internetvertrag nicht selbst zu kündigen, da sonst die Mitnahme der Rufnummer zum neuen Anbieter nicht möglich ist. Gerne übernimmt innogy die Abwicklung des Wechselprozesses auf Wunsch.

Informationen erhalten Interessierte unter www.innogy-highspeed.com oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66.