Polch-Nettesürsch,
14
Mai
2019
|
13:58
Europe/Amsterdam

Schautafel zeigt Nutzung von erneuerbaren Energien in Polch

An der neuen Schautafel in Polch-Nettesürsch (v. r.): Michael Dötsch, Kommunalbetreuer von innogy, Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, Fred Strässer, ehemaliger Personalleiter der Westnetz, Gerd Klasen, Stadtbürgermeister von Polch, Beatrix Ziegler, innogy-Kommunalbetreuerin, Martin Schmidt, Ausbilder des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle, Steven Siemens, Auszubildender bei Westnetz, sowie zwei Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

  • Infos für Einheimische und Touristen am Rand des Maifelder Radwegs

  • innogy unterstützt bei der Aufstellung

In den vergangenen Jahren haben sich Anlagen zur Gewinnung von regenerativem Strom durch Sonne, Wind und Wasser in den ländlichen Regionen weit verbreitet. In der südlichen Eifel gehören sie inzwischen zum Landschaftsbild und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Polch steht vorbildhaft für die Nutzung von Wind- und Wasserkraft sowie Solarenergie. Mit einer neuen Schautafel in Polch-Nettesürsch möchte die Stadt nun alle Bürgerinnen und Bürger über die Nutzung der regenerativen Energien vor Ort informieren.

Die Schautafel wurde auf dem Spiel- und Rastplatz am Rande des Maifelder Radweges aufgestellt, welcher als Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen gilt. Umgesetzt wurde das Projekt in Kooperation mit dem Energieunternehmen innogy. „Wir sind stolz darauf, dass mit dem Windpark und dem Solarpark in Polch ein immenser Beitrag zur Energiewende geleistet wird. Und das möchten wir auch nach außen zeigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sowie auch Touristen sollen wissen, wie der Strom für die Menschen in der Region erzeugt wird“, so Stadtbürgermeister Gerd Klasen.Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld Maximilian Mumm ist beeindruckt: „Mit der neuen Schautafel wird deutlich, wie wichtig der Verbandsgemeinde Maifeld die Investitionen in Erneuerbare Energien sind.“

Die Stromnetze im Maifeld und somit auch der Stadt Polch gehören der Netzgesellschaft Maifeld an, die die Westnetz, Verteilnetztochter von innogy, mit deren Betrieb beauftragt hat. Fred Strässer, Beigeordneter der Stadt Polch und ehemaliger Personalleiter der Westnetz in Saffig, initiierte das Projekt Schautafel bei seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Neun Auszubildende für den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik haben eineinhalb Jahre an der Erstellung der Schautafel gearbeitet. In etlichen Arbeitsstunden haben sie geschweißt, die Elektrik geplant und installiert, Texte und Bilder entworfen und angebracht. Mithilfe eines Solar-Panels haben die Auszubildenden die Grafikelemente auf der Schautafel unterhaltsam animiert. Die Tafel selbst ist zwei Meter lang sowie einen Meter hoch und besteht aus eloxiertem Aluminium.

Und es gibt sogar noch ein Extra-Bonbon: Besucher des Spiel- und Rastplatzes dürfen sich auf eine USB-Ladebuchse freuen, an der sie ihre mobilen Endgeräte ab sofort problemlos aufladen können. Das gesamte Material für die Erstellung der Tafel hat innogy gestiftet.

Ausbilder Martin Schmidt aus dem Aus- und Weiterbildungszentrum Rauschermühle in Plaidt, der das Projekt in der Ausführung leitete, berichtet: „Die jungen Kolleginnen und Kollegen haben alles in Eigenleistung erbracht und waren sehr engagiert. Solche Projekte bereichern die Ausbildung und bieten ihnen die Möglichkeit, praxisnah Erfahrungen zu sammeln. Das macht einfach Spaß.“

Fred Strässer ist begeistert: „Die Westnetz-Azubis haben ein großartiges Projekt abgeschlossen, in dem sie ihre Fähigkeiten im Team einbringen und erweitern konnten. Ihnen und Ausbildungsleiter Martin Schmidt möchte ich für die Erstellung der Schautafel danken. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, die die Tafel aufgestellt haben.“