Mettmann,
17
September
2019
|
15:51
Europe/Amsterdam

„Roadshow Elektromobilität“ kommt nach Mettmann

Sebastian Iven von der Regiobahn, Bürgermeister Thomas Dinkelmann und innogy-Kommunalbetreuer Frithjof Gerstner (v. l.) haben zuletzt im Mai eine E-Ladesäule an der Regiobahn-Haltestellen in Betrieb genommen.

  • innogy informiert über Ladeinfrastruktur

Die „Roadshow Elektromobilität“ der EnergieAgentur.NRW rollt am Freitag, 20. September, nach Mettmann. Die EnergieAgentur.NRW stellt in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW, dem Unternehmen innogy und der Stadtverwaltung von 15 bis 19 Uhr auf dem Königshof-Platz Fahrspaß mit klimafreundlicher Fortbewegung zur Verfügung. innogy und die Stadt informieren über die Infrastruktur der E-Ladesäulen in der Stadt. An zwei Beratertheken stehen den Besuchern Experten zu allen Fragen der E-Mobilität Rede und Antwort.

Nachdem in der Stadtverwaltung die ersten E-Dienstbikes und Elektrofahrzeuge (StreetScooter) im Einsatz sind, „werden wir den städtischen Fuhrpark nach und nach, wo immer dies möglich ist, weiter auf Elektrofahrzeuge umrüsten“, sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann. Er hatte sich dafür stark gemacht, dass die „Roadshow Elektromobilität“ auf ihrer Tour durch NRW auch in Mettmann Station macht. „Als erfahrener Anbieter von smarten und sicheren Ladelösungen freuen wir uns, dass wir diese Veranstaltung unterstützen dürfen. Wir möchten den Autofahrern den Umstieg auf die schadstoffarme und CO2-freie Elektromobilität leicht machen“, erklärt Frithjof Gerstner vom Kommunalen Partnermanagement des Energieversorgers, und ergänzt: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom. Die „E-Zapfstellen“ sind für alle zugänglich“.

Neben vielen Information rund um das Thema Elektromobilität haben die Besucher der Roadshow auch die Möglichkeit, Elektroautos sowie Elektro-Lastenfahrräder selbst auszuprobieren. Wer eine Testfahrt machen möchte, muss seinen Führerschein mitbringen. Die EnergieAgentur.NRW beantwortet im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums Fragen rund um das Thema Elektromobilität und gibt darüber hinaus einen Überblick zu aktuellen Förderungen durch Bund und Land.

„Der Klimaschutz ist die große Herausforderung unserer Zeit. Dafür müssen und wollen wir unseren Beitrag leisten und gleichzeitig unsere Bürgerinnen und Bürger ermutigen, auf Elektromobilität umzusteigen. Dafür schaffen wir bereits die notwendigen Voraussetzungen“, sagt Bürgermeister Dinkelmann. Die Roadshow sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern das Thema kompetent und umfassend näher zu bringen.

Immer mehr Privatpersonen, Kommunen und auch mittelstädtische Unternehmen überlegen, auf Elektromobilität umzusteigen. Dafür sprechen zahlreiche wirtschaftliche Vorteile wie großzügige Förderungen bei der Anschaffung der Ladeinfrastruktur. Zusammen mit innogy hat die Stadt mittlerweile an mehreren Stellen in der Stadt Ladesäulen für Elektroautos und E-Bikes in Betrieb genommen. „Mit diesem Angebot schaffen wir einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge“, sagt Bürgermeister Dinkelmann.

Neben der Möglichkeit, selbst einmal ein Elektroauto zu fahren oder auf ein Elektro-Lastenrad zu steigen, das von immer mehr Lieferdiensten und Handwerkern im innerstädtischen Bereich benutzt wird, zeigt die Verbraucherzentrale NRW an ihrem Aktionsstand „Sonne im Tank“, wie das eigene Hausdach zur Stromtankstelle fürs Elektroauto wird. Dort können Besucher an einem Rennen mit ferngesteuerten Automodellen teilnehmen, müssen dabei ein paar Quizfragen beantworten und einige Zapfsäulen umkurven. Das Ziel des Autorennens ist ein Solardach, an dem die Akkus aufgeladen werden.