Thörlingen/Hunsrück,
19
Dezember
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Rhein-Hunsrück-Kreis hat bald keine „weißen Flecken“ mehr

So wie hier in Thörlingen bringt innogy schnelles Internet in unterversorgte Gebiete und schließt dabei auch ländliche Siedlungen und Gehöfte an das schnelle Netz der Zukunft an: die Bundestagsabgeordneten Carina Konrad und Peter Bleser, Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht, Staatssekretär Randolf Stich, Landrat Dr. Marlon Bröhr, Manfred Henning, Leiter des Regionalbüros Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland der ateneKOM GmbH, Kreisbeigeordnete, Bürgermeister der Verbandsgemeinden, Vertreter der Kommunen sowie von innogy und Westnetz beim symbolischen Spatenstich.

  • Erster symbolischer Spatenstich in Thörlingen

  • innogy sorgt für Glasfaseranschlüsse auch in ländlichen Siedlungen und Gehöften

Dass der Spatenstich für den flächendeckenden Breitbandausbau im Rhein-Hunsrück-Kreis in Thörlingen stattfand, kommt nicht von ungefähr. Die kleine aber feine 148-Einwohner-Gemeinde steht für viele ländlich geprägte Kommunen, die bisher nicht komplett mit schnellem Internet versorgt sind. Das soll sich ändern: Mit dem Zusammentreffen von politischen Vertretern, innogy und ihrem Verteilnetzbetreiber Westnetz sowie beteiligten Dienstleistern fiel nun der Startschuss, damit bis März 2020 alle bisher unterversorgten Adressen im Landkreis an das schnelle Datennetz angebunden werden. Hierzu übergab Staatssekretär Randolf Stich aus dem Innenministerium in Mainz zusammen mit Manfred Henning, Leiter des Regionalbüros Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland der ateneKOM GmbH, den Förderbescheid an Landrat Dr. Marlon Bröhr.

Die Bauarbeiten beginnen in allen sechs Verbandsgemeinden sowie der Stadt Boppard, sofern es das Wetter erlaubt, im Januar 2019. Bis zum Jahresende 2019 sollen die Tiefbauarbeiten weitestgehend beendet sein, sodass danach mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen werden kann. Durch den Einsatz moderner Technologien werden dann bald in den unterversorgten Regionen, den sogenannten „weißen Flecken“, Download-Geschwindigkeiten bis in den Gigabitbereich pro Sekunde möglich sein. Die Bundestagsabgeordneten Carina Konrad und Peter Bleser, Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht, Staatssekretär Stich und Manfred Henning trafen sich gemeinsam mit Landrat Dr. Bröhr und Vertretern der Kommunen sowie von innogy/Westnetz vor Ort zum symbolischen ersten Spatenstich für den Breitbandausbau durch innogy im Rhein-Hunsrück-Kreis. „Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag zum Breitbandausbau im Rhein-Hunsrück-Kreis erhalten haben. Das zeigt, dass wir in der Region mit unserer Kompetenz und Zuverlässigkeit überzeugen konnten“, so Eva Wagner, Leiterin des Westnetz-Regionalzentrums Rhein-Nahe-Hunsrück.

„Diesen Tag haben wir lange herbeigesehnt. Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist heute ein knallharter Standortfaktor: der leistungsfähige Ausbau der Mega- und Gigabitnetze wird die Basis für volkswirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand sein. Sie bietet insbesondere dem ländlichen Raum und damit unserer Region enorme Chancen“, sagt Landrat Bröhr beim Spatenstich in Thörlingen. „Es ist schön, dass wir bei diesem geförderten Projekt partnerschaftlich mit dem Rhein-Hunsrück-Kreis zusammen arbeiten und beim Bau und Betrieb des Breitbandnetzes unterstützen können. Der Kreis ist die Keimzelle der Breitbandversorgung im Bereich der innogy. Begonnen haben wir 2010 in der Gemeinde Wiebelsheim. Aktuell haben wir 104 von 137 Gemeinden mit Breitband versorgt“, ergänzt Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy. „Ziel von innogy ist es, auch in den nachfolgenden Jahren jede Synergie zu nutzen, um weitere Adressen an das Glasfasernetz anzuschließen, bis irgendwann jedes Gebäude im Landkreis einen Glasfaseranschluss besitzt. So können wir mit diesem Projekt die landschaftlich schöne Region noch lebenswerter gestalten“, führte er weiter fort.

So wie beim Landgasthof Baunhöller Mühle realisiert innogy den Breitbandausbau bei einer Vielzahl von entlegenen Liegenschaften, Aussiedlungen und Gehöften in der technisch modernsten Variante: ein Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung in das Gebäude. Man spricht auch von „Fiber to the Home“, kurz FTTH, da die komplette Anbindung ohne Kupferkabel auskommt. Somit können die dortigen Einwohner Übertragungskapazitäten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und mehr beziehen, für Gewerbe und Industrie auch im Gigabitbereich.

innogy bringt gemeinsam mit dem Rhein-Hunsrück-Kreis schnelles Internet in die Region. Bis März 2020 schließt innogy weitere rund 950 Adressen - darunter 170 Gewerbetreibende und 37 Schulen - im Landkreis an das schnelle Netz an. Insgesamt erhalten 850 Privathäuser in rund 60 Gemeinden einen Glasfaseranschluss bis ins Haus. Erschlossen werden alle unterversorgten Gebäude der Breitbandausschreibung des Rhein-Hunsrück-Kreises.