Bonn,
10
März
2020
|
17:44
Europe/Amsterdam

Repair-Café „Flickstuff Prüm“ ist innogy Klimaschutzheld 2019

Johannes Reuschen, Stadtbürgermeister von Prüm, Jochen Pauls, Initiator des Repair-Cafés, und Stefanie Samedi, Projektleiterin Klimaschutzpreis bei innogy (v. l.), freuten sich gemeinsam über den Gewinn der Auszeichnung innogy Klimaschutzheld 2019.

  • Initiative erhält Auszeichnung bei Klimaschutzkonferenz in Bonn
  • Preisgeld über 1.000 Euro kommt Weiterentwicklung des Projekts zugute
  • Wähler stimmten wieder online ab

Die Entscheidung steht fest: Das Repair-Café „Flickstuff Prüm“ holte die meisten Stimmen und ist nun innogy Klimaschutzheld 2019. Das Energieunternehmen aus Essen bat erneut über den Facebook-Kanal innogy you & me zur Wahl. Im Repair-Café „Flickstuff Prüm“ bringen fachkundige Ehrenamtler von den Besuchern mitgebrachte defekte Geräte wieder in Ordnung, um deren Lebensdauer zu verlängern und somit Ressourcen zu schonen. Das innovative Projekt setzte sich bei der Abstimmung gegenüber zwei weiteren ausgezeichneten Initiativen durch, die aus den insgesamt 381 Preisträgern des innogy Klimaschutzpreises 2019 ausgewählt wurden.

Die Gewinner bekamen ihren Preis im Rahmen der 13. Klimaschutzkonferenz des Städte- und Gemeindebundes (DStGB) am heutigen Dienstag, 10. März. Die Laudatio zur Preisübergabe hielt Johannes Reuschen, Stadtbürgermeister von Prüm. „Es freut mich, dass dieses ehrenamtlich betriebene vorbildhafte Projekt mit dem Preis Klimaschutzheld 2019 ausgezeichnet wurde. Die Initiative zur Vermeidung und Wiederverwendung von Elektroschrott setzt ein Zeichen gegen die heutige Wegwerfgesellschaft und schont die Ressourcen unserer Umwelt. Ich wünsche mir, dass dieses nachhaltige Konzept aus dem Herzen der Eifel in Prüm Schule macht und weitere Nachahmerprojekte findet.“

Mit dem Projekt „Repair-Café Flickstuff Prüm“ erhielt das Team um Jochen Pauls mit 595 Likes den größten Zuspruch bei der dreitätigen Abstimmung auf dem Facebook-Kanal „innogy you & me“. Das Preisgeld über 1.000 Euro kommt dabei der Weiterentwicklung des Projekts zugute. Die Einrichtung in Prüm öffnet alle sechs bis acht Wochen ihre Pforten im „Haus der Jugend“. Dann bringen Bürger aus Prüm und Umgebung ihre defekten Geräte mit, um sie dort gemeinsam mit fachkundigen Helfern wieder instand zu setzen. „Die Gegenstände im Fachhandel reparieren zu lassen, ist in der Regel nicht mehr möglich oder absolut unwirtschaftlich. So verlängert das Repair-Café die Lebensdauer von Gütern und vermeidet, dass Besitzer ihre liebgewonnenen Geräte ausrangieren müssen“, erläuterte Jochen Pauls.

„Mit dem innogy Klimaschutzpreis fördern wir seit Jahren das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für den Schutz unserer Umwelt und werben direkt vor Ort dafür, sich ebenfalls dafür stark zu machen“, erklärte Stefanie Samedi, Projektleiterin Klimaschutzpreis der innogy bei der Preisverleihung in Bonn. „2019 gab es 381 Preisträger aus den teilnehmenden Kommunen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Mit dem Online-Voting zum Klimaschutzhelden möchten wir ganz besondere Ideen über die Grenze der jeweiligen Region hinaus weitererzählen und prämieren.“

Weitere Infos zum innogy Klimaschutzpreis und zur Wahl zum „Klimaschutzheld 2019“ unter www.innogy.com/klimaschutzpreis und www.innogy.com/klimaschutzheld.