Metelen,
07
Juni
2018
|
14:27
Europe/Amsterdam

Regenerative Erzeugung für Metelen sichtbar

Stellten das Dashboard im Foyer des Rathauses vor: Maria Kemker (links) und Monika Schürmann von innogy sowie Metelens Klimamanager Simon Möser (2. v. l.), Bürgermeister Gregor Krabbe (2. v. r.) und Netzplaner Martin Enning.

  • Mehr Transparenz durch dynamische Übersichtstafel

  • innogy installiert im Rathaus ein EEG-Dashboard

Wie viel regenerativ erzeugte Energie wird derzeit in Metelen in das Stromnetz eingespeist? Antwort auf dieses Fragen gibt ein Monitor im Foyer des Rathauses. Die Gemeinde Metelen setzt gemeinsam mit innogy und dem regionalen Netzbetreiber Westnetz ein innovatives Projekt um: Die regenerative Energieerzeugung auf kommunaler Ebene wird mittels einer dynamischen Übersichtstafel visualisiert.

Monika Schürmann, innogy-Kommunalbetreuerin für Metelen, und Martin Enning, Netzplaner für das Regionalzentrum Ems-Vechte der Westnetz GmbH, übergaben heute der Gemeinde Metelen den Monitor zum Einsatz im Rathaus. Es wird ein sogenanntes EEG-Dashboard aufgeschaltet, auf dem aktuelle Informationen zur regenerativen Energieerzeugung im Gemeindegebiet dargestellt werden. „Zum einen werden die aggregierten, momentanen Einspeiseleistungen aus Solar-, Wind- und Biomasseanlagen grafisch abgebildet und zum anderen die für die nächsten zwei Tage prognostizierten Solar- und Windleistungen auf einer Zeitachse dargestellt“, sagt Enning.

Bürgermeister Gregor Krabbe freut sich über das neue Angebot im Foyer des Rathauses: „Mit dieser Tafel schaffen wir mehr Transparenz hinsichtlich der Energieerzeugung in unserer Gemeinde und können den Fortschritt unserer Gemeinde für alle Bürgerinnen und Bürger anschaulich darstellen.“

Das Dashboard zeigt dem Betrachter auch die aktuelle Wettersituation inkl. Windgeschwindigkeit und Regenwahrscheinlichkeit an. In einem zusätzlichen Infofenster werden unter anderem Fakten zur Energiewende zur Verfügung gestellt. Die für die Darstellung erforderlichen Daten basieren auf Wetterprognosen und auf realen Messwerten der von den Netzleitsystemen der Westnetz überwachten regenerativen Erzeugungsanlagen. In engem Dialog mit der Kommune wird an der stetigen Verbesserung des Dashboards gearbeitet.