Schillingen,
30
September
2019
|
13:46
Europe/Amsterdam

Ortsgemeinde Schillingen nimmt Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Betankten gemeinsam ein Elektroauto an der neuen Ladesäule für Autostrom in Schillingen (v. l.): Jens Anell, Gemeinderatsmitglied, Kevin Hausen vom Bauamt der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Markus Franzen, Ortsbürgermeister, und Marco Felten, innogy-Kommunalbetreuer. 

  • Kooperation mit innogy

Die Ortsgemeinde Schillingen geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Daher ist eine öffentliche Ladestation für Autostrom von innogy an der Kreuzung zwischen Hochwaldstraße und Bahnhofstraße aufgestellt worden. Die Infrastruktur steht ab sofort für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. Zur Inbetriebnahme der Technik kamen Ortsbürgermeister Markus Franzen, Kevin Hausen vom Bauamt der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Jens Anell vom Gemeinderat und Vertreter von innogy vor Ort zusammen.

„Als Gemeinde nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot gemeinsam mit innogy einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit in Schillingen einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom auf dem Land. Darüber hinaus ist die neue Ladesäule ein wichtiges Serviceangebot und bringt dadurch auch den Tourismus vor Ort voran“, erklärte Markus Franzen.

Gemeinsam betankte die Gruppe anschließend ein Elektrofahrzeug aus der umweltfreundlichen Flotte von innogy. Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy am Standort Trier, erläuterte: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits 23 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 50 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.