Oer-Erkenschwick,
26
Januar
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Oer-Erkenschwick fährt elektrisch

Carsten Wewers, Bürgermeister der Stadt Oer-Erkenschwick (r.), übernimmt den elektrisch zu betreibenden Nissan Leaf von Kommunalbetreuer Dirk Wißel (l.) von der innogy. innogy unterstützt als Partner der Stadt selbige in vielen Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz.

  • innogy übergibt der Stadt ein Elektrofahrzeug
  • KEK macht es möglich: Nissan Leaf für die Stadtverwaltung

Der Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick gehört seit heute ein Elektroauto. Das Fahrzeug wurde von Dirk Wißel, Kommunalbetreuer bei innogy, an Bürgermeister Carsten Wewers übergeben. Der elektrische Mittelklassewagen Nissan Leaf soll seitens der Stadtverwaltung für Dienstfahrten innerhalb der Stadt oder zu Nachbarkommunen genutzt werden. Mit seiner Akkuladung erzielt er eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern.

Im Rahmen des innogy-Förderprogramms „Kommunales Energie Konzept“ (KEK) unterstützt innogy die Stadt Oer-Erkenschwick dabei, das Elektroauto in ihrer kommunalen Behörde zu integrieren. 2013 konnte die Stadt bereits erste Erfahrungen mit einem Nissan Leaf machen, den innogy leihweise für vier Wochen zur Verfügung gestellt hatte. 2015 testete der Baubetriebshof den Kastenwagen Nissan e-NV 200, der ebenfalls leihweise zur Verfügung gestellt wurde. „Das Thema Elektro-Mobilität ist nicht nur für die Kommune, sondern auch für uns ein Zukunftsthema, an dem wir uns gerne beteiligen. Insbesondere auf innerstädtischen Strecken haben Elektroautos große Vorteile“, sagte Wißel. Sie seien leise und würden zur Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen. Die Lebensqualität in den Städten werde mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert. Bürgermeister Wewers sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Unterstützung der innogy unsere Behörde um ein Elektrofahrzeug erweitern können und so den nächsten Schritt in das Zukunftsthema der Elektromobilität machen.“ Besonders freute es ihn, dass die Anschaffung des E-Autos keine finanzielle Belastung für den kommunalen Haushalt bedeute.

Um das neue Elektroauto zu „betanken“, steht die 2012 von innogy bereitgestellte Ladesäule auf dem Rathaus-Parkplatz zur Verfügung. Die Ladesäule ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Aufladen des Fahrzeugs. Standorte für die Errichtung weiterer öffentlicher Ladesäulen werden zurzeit geprüft. „Der Erfolg der Elektromobilität hängt in großem Maße von der Ladeinfrastruktur ab. Wir werden die Stadt hierbei gerne unterstützen“, sagte Wißel. Mit mehr als 4.000 intelligenten Ladepunkten betreibt innogy eines der größten zusammenhängende Netzwerke für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

innogy bietet im Rahmen des Förderprogramms KEK den Kommunen Lösungen und Produkte an, mit denen sie sich fit für die Zukunft der Energie machen können. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur, etwa zur Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder eben auch zur Erprobung der Elektromobilität im kommunalen Alltag.