Düren,
28
April
2020
|
16:19
Europe/Amsterdam

Nörvenich nimmt zwei Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb

Bürgermeister Dr. Timo Czech und die Ortsvorsteher Florian Demski, Eschweiler über Feld (Bild l.) , sowie Carsten Vieth, Wissersheim (Bild r.), nahmen gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuer Walfried Heinen zwei neue Ladesäulen in Betrieb.

  • Tankstellen für Autostrom in Eschweiler über Feld und Wissersheim
  • Kooperation mit innogy

Die Gemeinde Nörvenich erweitert die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.. In den Ortsteilen Eschweiler über Feld in der Heribertstraße vor der Alten Schule und in Wissersheim am Schillerplatz stehen ab sofort Ladestationen für Autostrom von innogy für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. Dort kamen zur Inbetriebnahme der Technik Bürgermeister Dr. Timo Czech, die Ortsvorsteher Florian Demski (Eschweiler über Feld), Carsten Vieth (Wissersheim) und Walfried Heinen, Kommunalbetreuer von innogy, zusammen.

„Auch in der Gemeinde Nörvenich nimmt die Anzahl der Elektroautos zu. Den Nutzern dieser Mobilitätsform bieten wir mit den jetzt neu geschaffenen Ladepunkten im Osten und Westen der Gemeinde, neben den bereits vorhandenen Ladestellen in der Mitte, nun erweiterte Möglichkeiten um ihre Fahrzeuge ortsnah „aufzutanken“. Den Bedarf dafür konnten wir neben steigenden Zulassungszahlen für E-Autos auch an steigenden Nutzungszahlen der bisherigen Ladesäulen am Rathaus und an der Multifunktionsleuchte am Marktplatz ablesen und reagieren darauf jetzt zeitgerecht zusammen mit unserem Energieversorger innogy. Wichtig ist mir dabei, dass wir hinsichtlich der Mobilität der Zukunft technologieoffen bleiben. Aus diesem Grund streben wir auch an, in den nächsten Jahren eine Wasserstofftankstelle in unserer Gemeinde zu etablieren und haben für den gemeindlichen Fuhrpark auch Wasserstofffahrzeuge in der Beschaffung, welche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und unseren vollelektrischen Renault Zoe ergänzen werden.“ erläuterte Bürgermeister Dr. Czech.

Walfried Heinen von innogy fügte hinzu: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom, ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Ladepunkte sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende April haben wir in der Region Westliches Rheinland zu den bereits 20 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 81 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung gebracht.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.