Düren,
17
Februar
2020
|
14:34
Europe/Amsterdam

Niederzier nimmt fünf Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb

Dirk Lauterbach, Benjamin Savelsberg und Bürgermeister Hermann Heuser, alle Gemeinde Niederzier, nahmen gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuer Walfried Heinen (v. l.) an der Schulstraße in Niederzier die erste von fünf neuen Ladesäulen in Betrieb.

  • Tankstellen für Autostrom in Huchem-Stammeln, Niederzier und Oberzier
  • Kooperation mit innogy

Die Gemeinde Niederzier geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz. In den Ortsteilen Huchem-Stammeln, Niederzier und Oberzier stehen ab sofort Ladestationen für Autostrom von innogy für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. In Huchem-Stammeln steht die Tankstelle für Elektroautos am Parkplatz „Schwarzer Weg“ und in Oberzier am Parkplatz „Martinusstraße“. In Niederzier befindet sich neue Lademöglichkeiten am Parkplatz „Breite Straße“ und zwei Ladesäulen am Schulzentrum in der „Schulstraße“. Dort kamen zur Inbetriebnahme der Technik Bürgermeister Hermann Heuser und Walfried Heinen, Kommunalbetreuer von innogy, zusammen.

„Als Gemeinde nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot gemeinsam mit innogy einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom auf dem Land“, erläuterte Hermann Heuser. „Die neuen Ladesäulen sind ein wichtiges Serviceangebot für Bürger und Besucher unserer Gemeinde“, fuhr er fort.

Gemeinsam betankten beide anschließend Elektrofahrzeuge an den neuen Ladesäulen. Walfried Heinen von innogy, erläuterte: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende April wollen wir in der Region Westliches Rheinland er zu den bereits 20 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 81 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.