Essen,
07
Dezember
2018
|
09:30
Europe/Amsterdam

Neuer Rekord: 800 Kinder und Jugendliche lernen erste Tricks auf dem Skateboard

Grundkenntnisse und erste Tricks lernen die Kinder und Jugendlichen bei den Workshops von skate-aid und innogy.

  • innogy und Titus Dittmanns Initiative skate-aid starteten Workshops in 21 Kommunen

  • Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit in 2019

Im dritten Jahr ihrer Zusammenarbeit blicken skate-aid und innogy SE erneut auf eine erfolgreiche Saison zurück und können sogar einen Rekord vermelden: 800 Kinder und Jugendliche haben an den Workshops teilgenommen, die die Initiative aus Münster und das Energieunternehmens aus Essen gemeinsam während der vergangenen Sommer- und Herbstferien organisierten. 21 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachen – von Lembruch im Norden bis Eitdorf im Süden, von Linnich im Westen bis Brakel im Osten – konnten dadurch ein besonderes Ferienprogramm anbieten. Zum Vergleich: In 2017 lernten 280 Kinder und Jugendliche aus sieben Kommunen die ersten Tricks auf dem Skateboard.

„Das ist ein schöner Erfolg und macht uns auch ein bisschen stolz“, sagt skate-aid-Gründer Titus Dittmann. „Unser Ansatz, Kinder mit der pädagogischen Kraft des Skateboards stark zu machen, bei ihnen Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Zielstrebigkeit und die selbstbestimmte Entfaltung zu fördern, ist genau der richtige. Und die sozialen Kompetenzen werden auch gestärkt, denn Skateboarding verbindet unabhängig von sozialer Herkunft, Sprache, Religion, Nationalität oder Kultur. skate-aid vermittelt also wesentlich mehr als nur Spaß auf vier Rollen. So haben die Kinder und Jugendlichen gelernt, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn ein herausfordernder Trick auf dem Brett nicht auf Anhieb klappt, nach dem Hinfallen selbstverständlich wieder aufzustehen und es so lange zu probieren, bis es hinhaut. Das kann man fürs ganze Leben gebrauchen.“

„Auch in diesem Jahr ist das Konzept von skate-aid, Sport und Persönlichkeitsentwicklung zu kombinieren, sehr gut bei den jungen Teilnehmern angekommen“, betont Susen Walter, Projektleiterin im Team des Regionalen Marketings von innogy. „Wir haben uns daher entschieden, die Kooperation mit skate-aid im Jahr 2019 fortzusetzen, und freuen uns auf die nächsten Workshops. Die ersten Kommunen haben uns auch schon ihre Anfragen geschickt.“ Die Zusammenarbeit zwischen innogy und skate-aid begann im Jahr 2016 mit einem Pilotprojekt, seitdem weiten die Partner das Angebot stetig aus.

Während der zweitägigen Workshops können die Kinder und Jugendlichen auf dem Longboard cruisen und Tricks auf dem Skateboard üben. Zunächst geht es um Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Und dann folgt das Einmaleins des Skateboardens: Welche Boardgröße ist für wen geeignet? Wann passen weiche Rollen besser als harte? Was hat die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun? Wie wirken harte im Vergleich zu weichen Lenkgummis? Muss die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden? Welche Kugellager machen Sinn und wie werden sie gewechselt? Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir?

„Skateboarding ist wahrscheinlich etwas komplexer, als die meisten Menschen zunächst vermuten. Uns bei skate-aid geht es darum, neben den Basictricks auch Grundwissen zu vermitteln, damit die Teilnehmer nach dem Workshop darauf aufbauen können und weiterhin Spaß daran haben“, sagt Maik Giersch, Geschäftsführer der skate-aid support GmbH. Auf dieser Basis lernen die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer erste Fahrweisen, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern. Die Workshops samt Verpflegung sind dank des Engagements von innogy kostenfrei, jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard anschließend mit nach Hause nehmen. Die Kinder und Jugendlichen müssen sich lediglich vorher anmelden.

Weitere Infos auf http://www.skate-aid.org/.