Dauwelshausen,
09
Januar
2019
|
14:35
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeigen in Dauwelshausen werben für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Die neue Tempo-Messanzeigen ermahnen die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Dauwelshausen. Bei der symbolischen Inbetriebnahme waren Vertreter aus der Gemeinde, von der Verwaltung und von innogy vor Ort und begutachten die Technik.

  • innogy fördert Anschaffung

Für mehr Verkehrssicherheit in Dauwelshausen fördert der Energieversorger innogy die Anschaffung von zwei Geschwindigkeitsanzeigen. Die Geräte zeigen Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und sollen damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messanlagen wurden von Michael Arens, Leiter der Region Trier von innogy, an die Ortsgemeinde Dauwelshausen übergeben. Bei der symbolischen Inbetriebnahme der Anlagen waren Ortsbürgermeister Wolfram Bollig und weitere Mitglieder des Gemeinderates vor Ort mit dabei. Mit einem Zuschuss von 1.000 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy so die Gemeinde bei der Anschaffung der Geräte.

Bei den Tempo-Anzeigen handelt es sich um mobile Anlagen, die nach Bedarf den Standort in Dauwelshausen wechseln können. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafeln wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Die Geräte sollen vorwiegend an stärker befahrenen Straßen stehen. Als Erstes kommen die Messeinrichtungen am Ortseingang und am Ortsausgang zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt. Vor allem wegen des stark gestiegenen Grenzverkehres haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeigen entschieden“, erläuterte Ortsbürgermeister Bollig.

Die Tafeln zeigen jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand einen traurigen Smiley. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, lächelt das grüne Männchen auf der Tafel zustimmend. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.