Lasel,
04
Februar
2020
|
18:05
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige wirbt für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Lasel. Bei der symbolischen Inbetriebnahme begutachteten Manfred Klasen, Ortsbürgermeister, Ralf Berger aus dem Gemeinderat und Michael Arens von innogy die Technik. 

  • innogy fördert Anschaffung in Lasel

Zur Steigerung der Verkehrssicherheit fördert der Energieversorger innogy die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige in Lasel. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Mit einem Zuschuss von mehr als 1.000 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy so die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Die Messeinrichtung wurde von Michael Arens Leiter der Region Trier bei innogy, an den Ortsbürgermeister Manfred Klasen übergeben. Mit dabei war auch Ralf Berger aus dem Gemeinderat. Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in Lasel wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen stehen.

Als Erstes kommt die Messeinrichtung oberhalb der Bushaltestelle zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt. Vor allem wegen des hohen Verkehrs haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeige entschieden“, erläuterte Ortsbürgermeister Manfred Klasen.

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand den Schriftzug „Langsamer Fahren“ in abschreckender roter Farbe. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, erscheint auf dem Gerät das Wort „Danke“ in grüner Farbe. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Gemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.