Irrel,
24
März
2017
|
11:02
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige mahnt zu verantwortungsvollem Fahren

Ein grünes Smileys signalisiert dem vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort in Irrel die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit. Von links: Ortsbürgermeister Heinz Haas, Michael Arens (innogy), die Beigeordneten Guido Dichter und Herbert Theis sowie Gemeinderat Herbert Weber

  • Für mehr Verkehrssicherheit in Irrel
  • innogy fördert Anschaffung

Mit einer Geschwindigkeitsmesstafel fördert innogy die Verkehrssicherheit in Irrel. Das Gerät zeigt Autofahrern ihre aktuell gefahrene Geschwindigkeit und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messanlage wurde von Michael Arens, Leiter der Region Trier von innogy, an die Ortsgemeinde Irrel übergeben. Dabei waren auch Ortsbürgermeister Heinz Haas und weitere Repräsentanten der Gemeinde. Mit einem Zuschuss von 1.600 Euro aus dem Förderprogramm Kommunales Energiekonzept (KEK) unterstützt innogy die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Bei der mit Solarzellen betriebene Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die monatlich den Standort in Irrel wechseln soll. Die Versetzung der Tafel wird von der Ortsgemeinde Irrel vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen bzw. in der Nähe der Schule und des Kindergartens stehen. Als Erstes kommt die Messeinrichtung in der Niederweiser Straße im Bereich der Tempo-50-Zone zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt“, erläuterte Haas.

Die Tafel zeigt jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand einen traurigen, roten Smiley. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, lächelt das Männchen auf der Tafel zustimmend und grün. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.