Mettendorf,
05
Oktober
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige mahnt zu verantwortungsvollem Fahren

Eine Tempo-Anzeige signalisiert dem vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort in Mettendorf die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit. Bei der Übergabe der Messanlage (v. l.): Ortsbürgermeister Paul Lentes, der erste Beigeordnete Egon Thielen , Moritz Petry, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel, und Michael Arens von innogy.

  • Für mehr Verkehrssicherheit in Mettendorf
  • innogy fördert Anschaffung

Mit einer Geschwindigkeitsmesstafel fördert innogy die Verkehrssicherheit in Mettendorf. Das Gerät zeigt Autofahrern ihre aktuell gefahrene Geschwindigkeit und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messanlage wurde heute von innogy an die Ortsgemeinde übergeben. Mit einem Zuschuss von 1.600 Euro aus dem Förderprogramm Kommunales Energiekonzept (KEK) unterstützt innogy die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Bei der mit Solarzellen betriebene Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die regelmäßig den Standort in Mettendorf wechseln soll. Die Versetzung der Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen bzw. in der Nähe der Schule und insbesondere des Kindergartens und im Bereich der Ortseingangsstraße stehen. Als Erstes kommt die Messeinrichtung in der Meteriker Straße im Bereich der Tempo-50-Zone zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt“, erläuterte Moritz Petry, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel.

Die Tafel zeigt jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand einen traurigen, roten Smiley. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, lächelt das Männchen auf der Tafel zustimmend und grün. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.