Großlittgen,
23
August
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige mahnt zu verantwortungsvollem Fahren

Ein grüner Smiley signalisiert dem vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort in Großlittgen die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit. Von links: Ortsbürgermeister Karl-Heinz Hubo, Marco Felten (innogy) sowie seitens des Arbeitskreises Verkehr Walter Antony, Anton Klas, Rudolf Hoffmann, Joachim Redelberger und Jürgen Kleinert (v.l.).

  • Für mehr Verkehrssicherheit in Großlittgen
  • innogy fördert Anschaffung

Mit einer Geschwindigkeitsmesstafel fördert innogy die Verkehrssicherheit in Großlittgen. Das Gerät zeigt Autofahrern ihre aktuell gefahrene Geschwindigkeit und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messanlage wurde von Marco Felten, Kommunalbetreuer von innogy in der Region Trier, an Ortsbürgermeister Karl-Heinz Hubo übergeben. Mit einem Zuschuss von 1.000 Euro aus dem Förderprogramm Kommunales Energiekonzept (KEK) unterstützt innogy die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Bei der mit Solarzellen betriebene Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die regelmäßig den Standort in Großlittgen wechseln soll. Die Versetzung der Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen bzw. in der Nähe der Schule und insbesondere des Kindergartens und im Bereich der Ortseingangsstraße stehen. Als Erstes kommt die Messeinrichtung in der Manderscheider Straße im Bereich der Tempo-50-Zone zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt“, erläuterte Ortsbürgermeister Hubo.

Die Tafel zeigt jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand einen traurigen, roten Smiley. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, lächelt das Männchen auf der Tafel zustimmend und grün. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.