Holsthum,
27
Juni
2019
|
16:20
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige in Holsthum wirbt für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit. Bei der symbolischen Inbetriebnahme begutachteten Manfred Hoffmann, innogy, Heinz Faus, Ortsbürgermeister, und Stefan Weber, erster Vorsitzender des Bürgervereins Holsthum, die Technik (v. l).

  • innogy fördert Anschaffung

Für mehr Verkehrssicherheit in Holsthum fördert der Energieversorger innogy die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messeinrichtung wurde von Manfred Hoffmann, Mitarbeiter der Kommunalbetreuung von innogy in der Region Trier, an den ­­amtierenden Ortsbürgermeister Heinz Faust und an Stefan Weber vom Bürgerverein Holsthum übergeben. Mit einem Zuschuss von mehr als 1.000 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy so die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes. Den restlichen Teil der Kosten trug der Bürgerverein.

Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in Holsthum wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen stehen. Als Erstes kommt die Messeinrichtung im Mühlenweg am Ortseingang bzw. am Ortsausgang zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt“, erläuterte Ortsbürgermeister Faust.

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand einen warnenden Hinweis. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, präsentiert die Tafel das Wort „Danke“. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.