Gransdorf,
08
Mai
2019
|
17:13
Europe/Amsterdam

Neue Tempo-Anzeige in Gransdorf wirbt für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Gransdorf. Bei der symbolischen Inbetriebnahme waren Vertreter aus der Gemeinde und von innogy vor Ort (v. l.): Ortsbürgermeister Friedebert Spoden, innogy-Kommunalbetreuer Michael Arens sowie der Betreuer der Anlage Timo Willems und Helmut Kremer, beide Mitglieder des Gemeinderats.

  • innogy fördert Anschaffung der Anlage

Für mehr Verkehrssicherheit in Gransdorf fördert der Energieversorger innogy die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Die Messeinrichtung wurde von Michael Arens, Leiter der Region Trier bei innogy, an die Ortsgemeinde Gransdorf übergeben. Bei der symbolischen Inbetriebnahme der Anlage waren Ortsbürgermeister Friedebert Spoden und weitere Mitglieder des Gemeinderates vor Ort mit dabei. Mit einem Zuschuss von mehr als 750 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy so die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in Gransdorf wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen stehen. Als Erstes kommt die Messeinrichtung am Gelsdorfer Weg in der Nähe des Spielplatzes zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt. Vor allem wegen des stark gestiegenen Verkehrs haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeige entschieden“, erläuterte Ortsbürgermeister Spoden.

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand ein leuchtend rotes Ausrufezeichen und das Wort „Achtung“. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, steht auf der Tafel zustimmend „Dankeschön“. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.