Brakel,
14
November
2019
|
15:36
Europe/Amsterdam

Neue Ladesäule für Elektroautos in Brakel

Nahmen die neue Ladesäule an der Mobilstation in Brakel offiziell in Betrieb (v. l.): Frank Waldhoff, Autohaus Waldhoff, Hermann Temme, Bürgermeister, Manfred Rickhoff, innogy-Kommunalbetreuer, Rüdiger Fornefeld, Westnetz, und Hendrik Rottländer, Stadt Brakel.

  • Kooperation von Stadt und innogy

Die Stadt Brakel geht bei der Elektromobilität voran: an der Mobilstation gegenüber dem Bahnhof wurde heute die zweite Ladesäule für Elektroautos in Brakel offiziell in Betrieb genommen. Seit 2014 befindet sich bereits eine Elektroladesäule an der Wolfskuhle.

Die Ladesäule ergänzt die Mobilstation und trägt zur intelligenten Verknüpfung der Angebote von Bus und Bahn mit individuellen Mobilitätsformen wie elektrisch betriebenen Rädern und PKW bei. Ein mit Bundesmitteln gefördertes Programm machte diese Weiterentwicklung des Brakeler Ladenetzes möglich. Zur offiziellen Inbetriebnahme trafen sich Bürgermeister Hermann Temme und innogy-Kommunalmanager Manfred Rickhoff an der neuen Ladesäule.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat damit den seinerzeit umfangreichsten Förderantrag bewilligt. Die Ladesäule lässt sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei zahlreichen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt.

„Die Installation der Ladesäulen für Elektroautos unterstützen wir gerne partnerschaftlich. Wir freuen uns, dass wir in Brakel mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Sicher ist das für manchen Elektroautofahrer ein weiterer guter Grund, Brakel zu besuchen“, sagt Bürgermeister Temme.

Die neue Ladesäule hat zwei Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von jeweils zwei Elektrofahrzeugen zulassen. Bezahlt wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. „Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. innogy wird den Ausbau in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderzusage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), uns beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zu unterstützen, ist ein wichtiger Schritt“, sagt Manfred Rickhoff. „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle zugänglich.“

Die Stadtverwaltung hat mit Zustimmung der Politik innogy SE mit der Bereitstellung und dem Betrieb der E-Ladesäuleninfrastruktur im Gemeindegebiet betraut. innogy kümmert sich dabei um die Installation und Zählerablesung, jährliche Wartung und Entstörung, Betrieb des IT-Backends, Endkundenhotline 24/7 und die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.