Dortmund,
18
Mai
2017

Neu auf der Intersolar: Mehr Strom vom Dach mit smarter Steuerung

  • Neue Funktionen für innogy SmartHome + Wechselrichter von SMA

  • Dynamische Leistungsregelung erhöht den Solarertrag

  • innogy zeigt intelligentes Energiemanagement

Die intelligente Haussteuerung innogy SmartHome kann die Leistung von Photovoltaik-Anlagen mit SMA-Wechselrichtern jetzt besser ausschöpfen: Anstatt die maximale Stromerzeugung bei viel Sonnenschein wie üblich auf 70 oder 50 Prozent abzuregeln, wird sie dynamisch an den Verbrauch im Haushalt angepasst. Vorgesellt wird diese Steuerung erstmals auf der Messe Intersolar in München vom 31. Mai bis 2. Juni in Halle B2, Stand 219.

innogy SmartHome schaltet dafür automatisch eingebundene Geräte zu und berücksichtigt auch Batteriespeicher. Dieses intelligente Energiemanagement erhöht die Produktivität der Photovoltaikanlage. Es wird mehr Sonnenstrom auf dem Dach gewonnen und direkt im Haushalt genutzt. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage.

Die so genannte Wirkleistungsbegrenzung von kleinen und mittleren Photovoltaik-Anlagen erfolgt gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Danach müssen sie entweder so ausgelegt sein, dass der Netzbetreiber sie ferngesteuert herunterregeln kann, oder die Anlagen dürfen generell nur 70 Prozent der Nennleistung einspeisen. In diesem Fall übernimmt der Wechselrichter die Begrenzung üblicherweise statisch. Das bedeutet: Auch wenn noch so viel Sonne scheint, ist bei 70 Prozent der PV-Leistung Schluss. Die überschüssige Energie bleibt ungenutzt. Wer zudem das KfW-Speicherförderprogramm 275 in Anspruch nimmt, darf sogar nur 50 Prozent der installierten Leistung einspeisen. Außerdem gibt es noch länderspezifische Förderprogramme mit strengeren Vorgaben.

Daraus folgt: Je niedriger die erlaubte Einspeisung ist und je mehr Sonnenenergie die Anlage in Strom umwandeln kann, desto öfter wird die Leistung gedrosselt. Doch die Vorschriften regeln nur die Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt, über den der Solarstrom tatsächlich eingespeist wird. Davor kann er im Haushalt selbst verbraucht werden, indem innogy SmartHome etwa die Spül- und Waschmaschine, den Trockner, die Teichpumpe oder auch Klima- bzw. Lüftungsgeräte automatisch einschaltet. So werden die Stromerzeugung und der Verbrauch EEG-konform an den aktuell verfügbaren Solarstrom angepasst. Die Abregelung der Photovoltaik-Anlage kann verhindert werden, und sie liefert den Ertrag, für den sie tatsächlich ausgelegt ist.

Voraussetzung für die Einbindung der Wechselrichter ist, dass sie über die Schnittstelle „Speedwire“ verfügen. Daneben lassen sich auch SMA Sunny Island-basierte Batteriespeicher wie der Mercedes-Benz Energiespeicher in die App integrieren. Durch die neuen Funktionen erhöht innogy SmartHome die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen dann gleich doppelt: Erstens kann der Eigenverbrauch dank Speicherung zeitlich verlagert und damit erhöht werden. Zweitens lässt sich mit der dynamischen Leistungsregelung mehr Strom erzeugen. Beides sorgt dafür, dass signifikant weniger Strom zugekauft werden muss und man so bares Geld spart.

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