Essen,
07
Juni
2019
|
09:49
Europe/Amsterdam

Industriepark Wittgenstein:

Mitarbeiter betreiben Biomasseheizkraftwerk seit mehr als 6 Jahren unfallfrei

  • Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen greifen

Die innogy SE setzt auf Sicherheit am Arbeitsplatz. Mit Erfolg: Seit mehr als 2.200 Tagen betreibt das Unternehmen das Biomasseheizkraftwerk in Erndtebrück ohne Unfall. Umgerechnet entspricht dies einer Zeit von gut sechs Jahren, in welchen die 16 Mitarbeiter unter Einhaltung höchster Arbeitssicherheitsstandards aus dem Rohstoff Holz grünen Strom und Wärme produziert haben.

Sandra Silva Riaño, Leiterin Biomasse Deutschland der innogy SE, erklärt: „Sicherheit hat höchste Priorität. Das ist bei uns kein abgedroschener Spruch, sondern gelebte Arbeitskultur. Die vergangenen sechs Jahre zeigen eindrucksvoll, dass unsere umfangreichen Arbeitsschutzmaßnahmen wirken. Denn unser erklärtes Ziel ist und bleibt: null Unfälle. Dieses Ziel kann man nur mit umsichtigen Mitarbeitern erreichen. Mein besonderer Dank gilt deshalb den Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag aufs Neue Verantwortung für die eigene und die Gesundheit und Sicherheit ihrer Kollegen übernehmen. Sie sind ein Vorbild und zeigen, wie wir unseren Anspruch an Sicherheit am Arbeitsplatz optimal umsetzen können.“

Die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie der Erhalt und die Förderung der Gesundheit aller Mitarbeiter haben für innogy einen besonderen Stellenwert und werden durch das Management aktiv vorangetrieben. Die regelmäßige Unterweisung der Beschäftigten durch Vorgesetzte zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist integraler Bestandteil der täglichen Arbeit – auch am Biomassekraftwerk in Erndtebrück. Zudem werden regelmäßig Trainings und Workshops angeboten, um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.

Energie aus der Region für die Region

Seit 2010 betreibt innogy das Biomasseheizkraftwerk im Industriepark Wittgenstein. Bei dem Kraftwerk handelt es sich um eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Die kombinierte Produktion von Strom sowie nutzbarer Nah- und Fernwärme sorgt für eine hohe Energieeffizienz. Kernstück der Technologie ist eine Dampfturbine, aus der bei laufender Produktion Dampf ausgekoppelt und einer separaten Verwendung zugeführt werden kann. Die Anlage in Wittgenstein liefert die Wärme an das benachbarte Pelletwerk. Dort wird die Wärme zur Trocknung des Rohmaterials eingesetzt.

Das Biomasseheizkraftwerk in Erndtebrück erzeugt pro Jahr etwa 70.000 Megawattstunden Nutzwärme und gute 40.000 Megawattstunden Strom. Eingesetzt werden dafür jährlich rund 85.000 Tonnen Landschaftspflegeholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft der Region.