Essen,
18
Mai
2018
|
16:00
Europe/Amsterdam

Mit E-Fahrzeugen im Einsatz für die Versorgungssicherheit

Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur bei innogy, und Dr. Jürgen Grönner (r.), Geschäftsführer bei Westnetz, nahmen heute von Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH, zehn StreetScooter entgegen.

  • Monteure des innogy-Verteilnetzbetreibers Westnetz sind künftig mit zehn E-Nutzfahrzeugen der Firma StreetScooter unterwegs

  • Maßnahme ist Teil einer weitreichenden Kooperation

Der innogy-Verteilnetzbetreiber Westnetz weitet seine E-Fahrzeugflotte aus und setzt zukünftig zehn StreetScooter im mobilen Betrieb ein. Arbeiten rund um die Instandhaltung und den Ausbau des Verteilnetzes sollen nun auch mit den neuen Elektrofahrzeugen vorgenommen werden. Die neuen StreetScooter haben Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur bei innogy, und Dr. Jürgen Grönner, Geschäftsführer bei Westnetz, heute von Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Geschäftsführer der Street Scooter GmbH, in Essen entgegen genommen.

„innogy hat bereits Anfang 2017 beschlossen, in allen Konzerngesellschaften den Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen. Die Dienstwagenflotte von innogy SE umfasst derzeit etwa 1.000 Fahrzeuge. Und ich freue mich sehr, dass wir mit dem Einsatz der StreetScooter nun einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Umrüstung erzielt haben. Damit kann der CO2-Ausstoß im täglichen Einsatz reduziert werden“, sagt Hildegard Müller und ergänzt: „Damit die Energiewende gelingt, müssen wir nicht nur den Strom- und Wärmesektor auf erneuerbare Energien umstellen. Auch im Bereich Verkehr – immerhin drittgrößter Energieverbraucher in Deutschland – müssen wir stärker auf Ökostrom setzen.“

„Als Innovationsführer helfen wir Kunden, in ihrer eigenen Branche ebenfalls innovative Wege zu gehen. So sind wir gemeinsam nachhaltig erfolgreich. Ich freue mich sehr, dass wir mit innogy nun einen starken Partner gewonnen haben, der zukünftig mit unseren StreetScootern unterwegs sein wird. Damit ist innogy ein Vorbild für die Nutzung von Elektromobilität im realen Betrieb“, so Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker.

„Meine Kolleginnen und Kollegen sind rund um die Uhr im Einsatz, um unsere Stromnetze zu betreiben, instandzuhalten und sie für die Anforderungen der Energiewende fit zu machen. Dabei ist ein Fahrzeug für die Kollegen im mobilen Betrieb durchaus gleichermaßen Büro, Werkstatt und Lager. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit StreetScooter einen Partner gefunden haben, der diesen Anforderungen gerecht wird und uns Fahrzeuge zur Verfügung stellt, mit denen die Kolleginnen und Kollegen ihren Aufgaben zukünftig gleichermaßen zuverlässig nachkommen können“, betont Dr. Jürgen Grönner. Neben Essen werden die Fahrzeuge in den Regionalzentren Osnabrück, Recklinghausen, Siegen, Wesel, Saffig, Idar-Oberstein und Düren eingesetzt.

Dabei ist der Einsatz der Nutzfahrzeuge Teil einer weitreichenden Partnerschaft zwischen innogy und StreetScooter. Für die Deutsche Post DHL Group fahren aktuell bereits über 5.500 StreetScooter auf den Straßen. Damit die gelben Wagen mit dem grünen Antrieb auch problemlos laden können, setzt StreetScooter auf eine flächendeckende Kooperation mit innogy. So stattet der Energieversorger alle Standorte der Deutschen Post mit Ladeinfrastruktur aus. Eine Maßnahme, die die Funktionalität der DHL-Elektroflotte garantiert und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leistet.

innogy ist mit mehr als 5.300 Ladepunkten in Deutschland und mehr als 7.000 Ladepunkten europaweit einer der führenden Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zudem sind mehr als 160 Stadtwerke Teil des öffentlichen Ladeverbunds von innogy.