Menningen,
16
September
2019
|
15:45
Europe/Amsterdam

Mit dem Defibrillator Leben retten

Der 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Menningen Peter Honnef, Ortsbürgermeister Peter Hinkes und Manfred Hoffmann von innogy (v. l.) bei der Übergabe des Defibrillators.

  • innogy unterstützt Anschaffung der Ortsgemeinde Menningen

Ab sofort hängt im Außenbereich des Gemeindehauses in Menningen in der Hauptstraße 11 ein Defibrillator für den Einsatz bei Herznotfällen bereit. Das Gerät soll Leben retten und ist für jedermann öffentlich zugänglich. Die Finanzierung der Medizintechnik übernahm die Ortsgemeinde Menningen selbst. Das Energieunternehmen innogy unterstützte die Ortsgemeinde bei der Anschaffung mit 250 Euro. Hinweisschilder in der Ortsgemeinde weisen auf den Standort hin.

„Wir hoffen natürlich, dass wir den Defibrillator nicht nutzen müssen, aber im Ernstfall kann sein Einsatz einem Menschen das Leben retten“, erklärte Ortsbürgermeister Peter Hinkes. Zusätzlich plant die Ortsgemeinde eine Anwendungsschulung für Helfer. Manfred Hoffmann, Kommunalbetreuer von innogy am Standort Trier fügte hinzu:„ Als Partner der Kommunen unterstützen wir den Ausbau der lokalen Infrastruktur in allen Bereichen. Mit dem Defibrillator kann im Notfall genügend Zeit gewonnen werden, bis der Krankenwagen eintrifft.“

Je früher ein Patient mit Herzstillstand Hilfe erhält, desto besser sind seine Überlebenschancen. Sogenannte Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) können das Herzkammerflimmern behandeln – und von Ersthelfern auch ohne medizinische Vorkenntnisse eingesetzt werden. Durch die Kombination aus Erster Hilfe durch Herzdruckmassage und früher Defibrillation steigt die Überlebenschance beim plötzlichen Herztod auf über 80 Prozent. Rund 150.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich am plötzlichen Herztod, viele dieser Menschen könnten gerettet werden. Dazu ist eine ausreichende Zahl an Defibrillatoren im öffentlichen Raum nötig.