Longkamp,
16
Juli
2019
|
11:05
Europe/Amsterdam

Longkamp nimmt Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Gemeinsam betankten Vertreter aus der Orts- und der Verbandsgemeinde sowie von innogy ein Elektroauto an der neuen Ladesäule für Autostrom in Longkamp.

  • Kooperation der Ortsgemeinde mit innogy

Die Ortsgemeinde Longkamp geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Daher ist eine öffentliche Ladestation für Autostrom von innogy in der Nähe der Gemeindehalle in der Schulstraße 12 in Kooperation mit innogy aufgestellt worden. Die Infrastruktur steht ab sofort für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. Zur Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur kam Ortsbürgermeister Horst Gorges gemeinsam mit dem hauptamtlichen Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues Leo Wächter vor Ort zusammen. Mit dabei waren auch Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter von innogy.

„Wir nehmen als Gemeinde unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir in Longkamp mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom auf dem Land und zum Tourismus in der Region“, erklärte Ortsbürgermeister Horst Gorges. Leo Wächter von der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues ergänzte: „Als Bioenergiedorf ist es folgerichtig, dass die Ortsgemeinde Longkamp auch das Thema Elektromobilität unterstützt, die Infrastruktur zum Aufladen von Elektroautos aufbaut und somit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leistet.“

Gemeinsam betankte die Gruppe anschließend ein Elektrofahrzeug aus der umweltfreundlichen Flotte von innogy. Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy am Standort Trier, erläuterte: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits 23 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 50 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.