Haan,
31
Oktober
2018
|
16:42
Europe/Amsterdam

Literatur to go

Bücherpate Andreas Rehm, Frithjof Gerstner von innogy, Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke und das Ehepaar Schmitz (v. l.) freuen sich über den neuen Bücherschrank.

  • innogy, Stadt Haan und Stiftung Haaner Jugendförderung eröffnen Bücherschrank

  • Straßenbibliothek bietet rund um die Uhr Lesestoff

Gute Bücher wirft man nicht einfach weg – stattdessen werden sie oft und gerne geteilt. Diese Möglichkeit haben die Haaner Bürger ab heute mit dem zweiten innogy Bücherschrank in Haan, der an der Ecke Friedrichstraße/Mittelstraße steht. Das System ist einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich heraus.

Gerhard und Karin Schmitz überzeugte die Idee so sehr, dass sie sich mit ihrer Stiftung „Haaner Jugendförderung“ zur Hälfte an den Kosten des Schrankes beteiligen. „Das Geld ist gut angelegt und der Bücherschrank passt gut zu unseren Jugendförderungen, mit denen wir uns in Haan engagieren“, sagt Gerhard Schmitz. Karin Schmitz freut es besonders, dass der Bücherschrank mit einem Kinderfach ausgestattet ist.

„Der innogy Bücherschrank ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in Haan beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke. Frithjof Gerstner vom kommunalen Partnermanagement des Energieunternehmens innogy ergänzt: „Als Partner der Stadt Haan kümmern wir uns nicht nur um die Stromnetze. Mit dem Bücherschrank engagieren wir uns auch für die kulturelle Infrastruktur.“

Die Patenschaft für den Bücherschrank hat die GAL, die Grün Alternative Liste Haan, übernommen. Sie betreuen auch den Bücherschrank am unteren Neuen Markt und kommen regelmäßig beim Bücherschrank vorbei und sehen nach dem Rechten.

Die kleine Bibliothek ist aus vielen Gründen beliebt: Sie entspricht dem gesellschaftlichen Megatrend der Sharing Economy – denn Teilen ist das neue Haben. Zudem ist sie eine literarische Fundgrube, die jeden Tag 24 Stunden geöffnet hat. Damit passt der offene Bücherschrank perfekt in unsere dynamische Zeit, in der Flexibilität groß geschrieben wird und Dienstleistungen gerne rund um die Uhr in Anspruch genommen werden. Nicht zuletzt ist er eine Art Begegnungsstätte, denn über Bücher kommt man schnell ins Gespräch.

In der Haan gibt es dank innogy Sponsoring inzwischen den zweiten Bücherschrank und deutschlandweit bereits über 170 innogy Bücherschränke. Sie stehen in kleineren Gemeinden wie Raesfeld im Münsterland und in größeren Kommunen wie Neuss, aber auch in der Großstadt Essen. Die Straßenbibliothek, in der Platz für ungefähr 250 Bücher ist, wurde von dem Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve entworfen. Alle Standorte finden Sie unter www.innogy.com/buecherschraenke.