Prüm,
15
Juli
2019
|
16:53
Europe/Amsterdam

Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Prüm ausgebaut

Nahmen symbolisch eine von vier neuen Ladesäulen für Autostrom in Prüm in Betrieb (v. l.): Bürgermeister Aloysius Söhngen, innogy-Kommunalbetreuer Michael Arens, der 3. Beigeordnete der Stadt Marcus Link und Hans-Günter Wilwers von der Verwaltung der Verbandsgemeinde. 

  • Vier neue Stationen im Stadtgebiet in Betrieb genommen
  • Kooperation von Stadtverwaltung und Verbandsgemeinde mit innogy

In der Stadt Prüm können sich die Nutzer von Elektroautos über vier neue Ladesäulen für Autostrom freuen. An wichtigen Verkehrspunkten hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Verbandsgemeinde die Ladeinfrastruktur in Kooperation mit dem Energieunternehmen ausgebaut. Die Tankstellen für Elektrostrom stehen ab sofort zum Aufladen der umweltfreundlichen Autos zur Verfügung. Die Ladesäulen befinden sich vor der Verwaltung der Verbandsgemeinde in der Tiergartenstraße, vor der Eifel Tourismus in der Kalvarienbergstraße, auf dem Parkdeck im Dechant-Christa-Weg sowie auf dem Fort-Madison-Platz.

Zur Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur kamen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aloysius Söhngen, der 3. Beigeordnete der Stadt Marcus Link sowie Mitarbeiter der Verwaltungen und Vertreter von innogy zusammen. „Als Kommune nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir in Prüm mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen starken Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom in der Region“, erklärte Bürgermeister Aloysius Söhngen. Marcus Link von der Stadt Prüm ergänzte: „Die neuen Ladesäulen sind ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau der Elektromobilität. Wir wollen allen Autofahrern den Umstieg auf die schadstoffarme und CO2-freie Elektromobilität leicht machen.“

Michael Arens, Leiter der Region Trier bei innogy, fügte hinzu: „Die neuen Ladesäulen von innogy sind ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau der Elektromobilität.“ Arens ergänzte: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits 23 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 50 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.