Essen,
06
April
2018
|
10:20
Europe/Amsterdam

Katie Bickerstaffe wird CEO des geplanten neuen britischen Vertriebsunternehmens von innogy und SSE

  • Exzellente Vertriebsexpertin mit langjähriger Erfahrung im Top-Management
  • Vorbereitungen für Transaktion zwischen innogy und SSE liegen voll im Plan

Katie Bickerstaffe wird künftiger CEO des geplanten neuen britischen Vertriebsunternehmens der innogy SE und der Scottish and Southern Energy plc (SSE). Bickerstaffe kommt vom britischen Elektronik-Einzelhändler Dixons Carphone plc, wo sie als Boardmitglied das Geschäft in Großbritannien und Irland verantwortet. Im Laufe ihrer Karriere war die Vertriebsexpertin für namhafte, internationale und kunden-orientierte Unternehmen wie Dyson, PepsiCo und Unilever tätig.

Bickerstaffe ist das erste künftige Boardmitglied des zu gründenden Vertriebsunternehmens. Sie tritt ihr Amt im Laufe des Jahres an und wird die Vorbereitungen zum Aufbau des neuen Vertriebsunternehmens leiten. Ziel der Transaktion ist es, innogys britisches Vertriebsgeschäft npower mit dem Endkunden- und EnergiePlus-Geschäft von SSE in Großbritannien zusammenzulegen, um ein großes, unabhängiges Energievertriebsunternehmen zu schaffen. Bis zum Abschluss der Transaktion agieren beide Unternehmen weiter als Wettbewerber auf dem Energiemarkt in Großbritannien.

Martin Herrmann, Vertriebsvorstand von innogy: „Mit unseren Vorbereitungen für das neue, gemeinsame Vertriebsunternehmen liegen wir voll im Plan. Und mit der Personalentscheidung für die CEO-Position ist uns ein echter Glücksgriff gelungen. Katie Bickerstaffe verfügt über herausragende Erfahrungen im Vertriebsgeschäft und sie kennt die besonderen Herausforderungen des Energiegeschäfts in Großbritannien. Sie weiß, ein wirklich kundenzentriertes Unternehmen zu führen. Für zufriedene Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre. Das sind beste Voraussetzungen, um das neue Unternehmen langfristig zum Erfolg zu führen.“

Alistair Phillips-Davies, CEO von SSE: „Katie Bickerstaffe bringt ausgezeichnete Referenzen im Vertriebsgeschäft mit und kennt sich bestens mit organisatorischen Veränderungsprozessen aus, wenn aus zwei Unternehmen eins wird. Sie wird als CEO einen starken Kundenfokus und ihre exzellenten Fähigkeiten einbringen, die umfangreichen Ressourcen und das Wissen zweier etablierter Akteure in einem neuen, agilen und unabhängigen Unternehmen erfolgreich zu bündeln. Als bisheriges non-executive Mitglied des SSE-Boards hat sie einen exzellenten Einblick in die Herausforderungen und Chancen im britischen Energie-Vertriebsgeschäft. Die Entscheidung für Katie ist ein wichtiger Meilenstein und unterstreicht den gemeinsamen Willen von SSE und innogy, die Transaktion planmäßig umzusetzen und das neue Unternehmen zu einer Erfolgsgeschichte zu machen.“

Katie Bickerstaffe: „Ich freue mich auf diese großartige Gelegenheit, ein agiles und innovatives Unternehmen mit aufzubauen, das sich komplett auf den Kunden fokussiert. Und das in einer für die Energiebranche besonders spannenden und herausfordernden Zeit. In den kommenden Monaten möchte ich möglichst vielen Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern zuhören, um sicherzustellen, dass wir unserem neuen Unternehmen die richtigen Werte und die richtige Strategie und den Fokus geben, den sich die Kunden heute und in Zukunft wünschen. Schon beim Aufbau des neuen Unternehmens müssen wir bei jeder Entscheidung das Wohl aller Stakeholder als Ziel haben.“

Die fusionierte Vertriebsgesellschaft soll im Premium-Segment der London Stock Exchange notieren. Sie wird weder von innogy noch von SSE kontrolliert werden: innogy wird eine Minderheitsbeteiligung von 34,4 Prozent an der fusionierten Vertriebsgesellschaft halten. SSE beabsichtigt, seinen Anteil von 65,6 Prozent bei Vollzug der Transaktion im Wege der Abspaltung an die eigenen Aktionäre weiterzugeben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aktionäre von SSE sowie der Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden. innogy und SSE rechnen mit einem Abschluss der Transaktion voraussichtlich im vierten Quartal 2018 oder im ersten Quartal 2019.