Kaisersesch,
19
September
2017
|
13:49
Europe/Amsterdam

Kaisersesch stärkt Infrastruktur für Elektromobilität

An der neuen Ladestation für Elektroautos an der Verbandsgemeinde Kaisersesch betankten Bürgermeister Albert Jung mit den Hausmeistern Markus Gilles, Christoph Ternes, Bauingenieur Norbert May, Mark Klasen und Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy ( v. l.) symbolisch den zum Fuhrpark der Verbandsgemeinde gehörenden Renault Zoe.

  • innogy installiert Ladesäule für Elektroautos und e-Ladebox am Verwaltungsgebäude
  • Grundlage für E-Mobilität und Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer

Die Verbandsgemeinde Kaisersesch intensiviert ihre Aktivitäten zum weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gemeinsam mit dem Energieunternehmen innogy in der Region weiter. Das Unternehmen hat der Kommune eine weitere öffentliche Ladesäule für Elektroautos im Rahmen des firmeneigenen Förderprogramms KEK, Kommunales Energiekonzept, bereitgestellt. Die neue „Strom-Tankstelle“ steht vor dem Verwaltungsgebäude „Am Römerturm“. Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch nahm die neue Ladestation heute gemeinsam mit Kollegen der Verwaltung und mit Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy offiziell in Betrieb.

Mit einem Ladekabel betankte die Gruppe symbolisch den Renault Zoe, der seit November vergangenen Jahres zum Fuhrpark der Verbandsgemeinde gehört. Die Verbandsgemeinde setzt das Fahrzeug für Dienstfahrten von Mitarbeitern ein und integriert es so in den kommunalen Alltag. Damit das Fahrzeug schnell und sicher aufgeladen werden kann, hat Kommunalbetreuer Thomas Hau zusätzlich eine e-Wallbox an die Kommune übergeben. Die eigene Tankstelle für die Verbandsgemeinde sorgt für ein sicheres und bequemes Laden mit automatischer Steckerverriegelung. Sie ermöglicht eine fünfmal schnellere Ladung als an einer Haushaltssteckdose.

„Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, das wir auch in der Verbandsgemeinde weiter vorantreiben wollen“, sagte Albert Jung beim Pressetermin und ergänzte: „Die öffentlichen Ladestationen sind die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und eine wichtige Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer. Deswegen bieten wir auch im Bereich der Infrastruktur gerne weitere Angebote für die Fahrer von Elektroautos und unterstützen den nachhaltigen Einsatz von Ressourcen.“ Zukünftig kann während den allgemeinen Dienstzeiten der Verwaltung die Ladesäule kostenlos von den Besuchern genutzt werden.

Thomas Hau, Kommunalbetreuer bei innogy, erklärte: „Mit unserem Engagement im Bereich der Elektromobilität leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir setzen uns für den Wandel zu dieser umweltschonenden Technik ein, ohne die der alltägliche Betrieb von Elektroautos nicht möglich ist.“

innogy bietet den Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.