Krefeld,
04
Dezember
2019
|
11:59
Europe/Amsterdam

innogy unterstützt über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“

An der neuen Kaffeetheke: Freischwimmerin Monika Jagla schenkte Punsch aus.

  • freischwimmer e.V. freut sich über neue Kaffeeküche
  • innogy fördert ehrenamtliches Engagement

Auf dem Außengelände des Alten Stadtbades in Krefeld kann sich der Verein freischwimmer e.V. über eine neue Kaffeeküche im Vereinsheim, der Mitmachwerkstatt, freuen. Jessica Klein, innogy-Mitarbeiterin und selbst Vereinsmitglied, war als Projektleiterin mit großem Einsatz an der Aktion beteiligt. Sie setzte sich für eine finanzielle Förderung durch ihren Arbeitgeber innogy ein. Über die Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ hat sie 680 Euro für die Umsetzung erhalten. Tatkräftige Unterstützung erhielt sie von zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern sowie Freunden und Förderern des Vereins. Gemeinsam haben diese in den letzten Wochen das Gelände für die Mitmachwerkstatt hergerichtet, ein Vereinsheimdesign entworfen, neue Materialien eingekauft und die Kaffeetheke unter fachmännischer Anleitung montiert und verschraubt. „Dank der vielen fleißigen Hände ist hier in kürzester Zeit ein toller Ort zum Gedankenaustausch entstanden. Das neue Vereinsheim vermittelt sehr gut, wie der Verein arbeitet. Die positive Rückmeldung aus der Öffentlichkeit zeigt, dass sich die Arbeit gelohnt hat“, so innogy-Mitarbeiterin Jessica Klein.

„Wir beantworten im alten Stadtbad die Frage, wie weit bürgerschaftliches Engagement sinnvoll in Stadtentwicklungsprozesse eingreifen kann. Unser erstes Projekt, das Vereinsheim Werk-Stadt, ist dafür der Ausgangspunkt. Mit der Hilfe von innogy konnten wir das Projekt viel schneller fertigstellen und schon in diesem Jahr für unsere Vereinsarbeit und den Bürgerinnen und Bürger einen Raum für Initiative schaffen. Gute Dinge beginnen an der Theke – hier dann zunächst mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken“, so der Vorsitzende der Freischwimmer e.V. Marcel Beging.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für die Maßnahme. innogy unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

Auf dem Gelände des alten Stadtbades arbeitet der freischwimmer e.V. seit einem Jahr daran, den Raum im öffentlichen Interesse zugänglich zu machen und durch konkrete kulturelle, soziale, ökologische und neu-wirtschaftliche Ansätze in den nächsten Jahren so zu entwickeln, dass das Areal einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann. Der Verein hat die feste Absicht einen Ort neuer Urbanität zu schaffen, der die zukünftigen Bedürfnisse einer Stadtgesellschaft erfüllen kann. Einen neuen Ansatz im demokratischen Prozess verfolgt die Initiative dadurch, in dem Sie nicht auf politische Entscheidungen oder Architektenentwürfe wartet, sondern sich öffentlichen Raum durch konkrete Arbeit zunächst selbst experimentell erschließt. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen dann auch verbindlich und in Kooperation mit der Stadt Krefeld realisiert werden.