Essen,
10
Februar
2017
|
11:25
Europe/Amsterdam

innogy übernimmt Mehrheit an Gas-Versorger in Kroatien

· innogy steigt mit 75 Prozent beim Gas-Versorger der Stadt Koprivnica ein

· Erste Privatisierung überhaupt auf dem kroatischen Gasmarkt

innogy baut sein internationales Geschäft weiter aus – und feiert jetzt auf dem Gasmarkt in Kroatien Premiere. Mit der Übernahme eines Anteils von 75 Prozent an dem Gas-Versorger der Stadt Koprivnica, fällt innogy die Vorreiterrolle zu: Denn es handelt sich um die erste Privatisierung überhaupt auf dem Gasmarkt in Kroatien.

„Wir sind glücklich und stolz, die Stadt Koprivnica in der innogy-Familie zu begrüßen”, sagte Karl Kraus, CEO innogy SEE (South East Europe)*. Der Abschluss sei für beide Seiten ein Gewinn: „Die Stadt bekommt mit innogy einen starken und zuverlässigen Partner. Wir freuen uns über 13.000 neue Kunden, und zusätzlich vergrößern wir unser Gasnetz um weitere 456 Kilometer. Damit ist der nächste Meilenstein für das Wachstum in diesem Land gelegt“, so Kraus. In den kommenden drei Jahren soll innogy auf dem kroatischen Gasmarkt einen Anteil von zehn Prozent erreichen. Auf dem Strommarkt ist innogy bereits seit 2013 aktiv und heute mit rund 110.000 Kunden der zweitgrößte Stromanbieter in Kroatien.

Neben der Gasversorgung und dem Netzbetrieb wollen innogy und die Stadt Koprivnica auch den Ausbau moderner Infrastruktur weiter vorantreiben, etwa für die Elektromobilität oder mit innovativen Lösungen für die Straßenbeleuchtung. Bürgermeister Mišel Jakšić: „Wir haben mit einem Partner wie innogy, der weiter in den Ausbau und die Modernisierung unserer Infrastruktur investiert, die beste Wahl getroffen.“

Während innogy die Mehrheit an dem Gas-Versorger übernimmt, verbleiben 25 Prozent beim Stadtwerk Komunalac. Die Übernahme hat ein Volumen von rund 6,9 Millionen Euro. innogy hat sich verpflichtet, alle Mitarbeiter für die kommenden fünf Jahre zu übernehmen und den Standort in Koprivnica zu erhalten.

 

* In Kroatien nutzt innogy als Vertriebsmarke bis auf weiteres „RWE“. Alle Unternehmen gehören jedoch zur innogy SE.