Dortmund,
22
November
2018
|
16:52
Europe/Amsterdam

innogy: Preisträger im „Ideenwettbewerb Elektromobilität“ gekürt

  • Gewinner aus Essen/Duisburg, Dortmund und Würzburg

  • Auszeichnung im Rahmen des Forums Energieeffizienz in Dortmund

Das Thema Elektromobilität gewinnt immer weiter an Fahrt. Nun stehen auch die Gewinner des von innogy SE erstmals ausgeschriebenen und mit 10.000 € dotierten „Ideenwettbewerbs Elektromobilität“ fest. Rund 40 – überwiegend aus dem Hochschulbereich stammende – Bewerber haben sich beteiligt. Im Rahmen des innogy-Forums Energieeffizienz an diesem Donnerstag in Dortmund gab es nicht nur einen interessanten Ausblick auf die Energiewelt von morgen, es wurden auch die Preisträger des Wettbewerbs ausgezeichnet.

Die eingereichten Ideen wurden von einer Fachjury (Experten aus Wohnungswirtschaft, Architektur und Technik) bewertet. Die Leitung der Jury übernahm Barbara Friedrich, Designjournalistin und Mitglied des Rat für Formgebung. Elke Temme, Leiterin Elektromobilität bei innogy SE, würdigte in ihrer Laudatio nicht nur die Preisträger, sondern alle Teilnehmer:

 

Elke Temme, Leiterin des Bereichs eMobility der innogy SE
Fantastisch zu sehen, wie viele zukunftsweisende Vorschläge eingereicht wurden, die es der Jury schwer machten, sich auf die Gewinner festzulegen. Das zeigt, dass in dem Thema Elektromobilität noch riesiges Potenzial steckt.
Elke Temme, Leiterin des Bereichs eMobility der innogy SE

Prämiert wurden folgende Projekte: Platz 1 (5.000 €) ging an Stefan Alscher, Felix Behrenbeck und Manuel Müller (Uni Duisburg Essen) für ihr Projekt „Pitch Deck Power Station“. Ihre „Mission“ ist das schnelle und flexible Aufladen von E-Transportmitteln durch mobile Ladepunkte überall. Es soll ein mobiler, autonom fahrender Ladepunkt bereitgestellt werden, der die E-Autos bedarfsorientiert lädt. Die Jury überzeugte der starke Fokus auf Flotten und CarSharing-Anbieter. Den zweiten Platz (3.000 €) vergab die Jury an Christoph Aldejohann (TU Dortmund), der sich in seiner Dissertation mit einem bidirektionalen Identifikationsverfahren für Energiemanagement- und Abrechnungssysteme beschäftigt. Aldejohann hat ein automatisiertes Identifikationsverfahren entwickelt, das Verbraucher zuhause und unterwegs identifiziert. Das Thema ist sehr aktuell und wurde deshalb von der Jury bei der Bewertung so weit vorne angesiedelt. Besonders weil er auch die mobilen Verbraucher in seine Betrachtungen mit einbezieht.

Platz drei (2.000 €) ging an Oswin Hennig, Sarah Trinschek und Dominik Rados (FH Würzburg). In ihrem Projekt geht es um Ladestationen, die in Bushaltestellen integriert werden können. Die Jury bewertet den Vorschlag als sehr innovativ, weil er interessante Möglichkeiten für CarSharing-Projekte bietet.