Die Preisträger des Ideenwettbewerbs Elektromobiltät 2019 mit Jurychefin und Architekturjournalistin Barbara Friedrich (links) und innogy eMobility Solutions-Geschäftsführer Thomas Hüsgen (3 v.l.).

Dortmund,
29
November
2019
|
14:36
Europe/Amsterdam

innogy kürt zum zweiten Mal Preisträger im „Ideenwettbewerb Elektromobilität“

  • Gewinner stammen aus Essen, Plettenberg und Siegen

  • Auszeichnung im Rahmen des Forums Energieeffizienz in Dortmund

Bereits zum zweiten Mal hat innogy SE einen mit 10.000 € dotierten „Ideenwettbewerb Elektromobilität“ ausgeschrieben. Im Rahmen des Forums Energieeffizienz wurden jetzt die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet.

Rund 20 – überwiegend aus dem Hochschulbereich und aus Start-up-Unternehmen stammende – Bewerber haben sich beteiligt. Die eingereichten Ideen wurden von einer Fachjury bewertet (Barbara Friedrich, Architekturjournalistin; Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Bernd Wegener, Professor für Empirische Sozialforschung; Dr. Jan-Fritz Rettberg, CIO Stadt Dortmund; Harald Link, Chefredakteur Green BuildingExperten).

Elke Temme, COO innogy eMobility Solutions GmbH: „Großartig, wie viele zukunftsweisende Vorschläge auch in diesem Jahr eingereicht wurden. Das zeigt, dass in dem Thema Elektromobilität nach wie vor riesiges Potenzial steckt. Die Erstplatzierten lagen alle dicht zusammen, was der Jury die Entscheidung nicht leichtgemacht hat.“

Prämiert wurden folgende Projekte: Platz 1 (5.000 €) ging an Willi Konzen (Essen) für die Entwicklung eines neuen Zählers, der in der Lage ist, bis zu drei Ladepunkte für E-Autos in einem Mietshaus abzurechnen. Der Vermieter baut die Zähler ein und berechnet dieses nach echten Verbräuchen in der Nebenkostenabrechnung an die Mieter weiter.

Den zweiten Platz (3.000 €) vergab die Jury an Steffen Reeder, Oliver Stolzenberg und Dirk Kieslich (Plettenberg), die mit einem bereits existierenden Start-up ein Batteriewechselsystem an Tankstellen anbieten. Dabei greifen sie auf bedienerfreundliche Abrechnungssysteme und eine flächendeckend vorhandene Infrastruktur zurück.

Platz drei (2.000 €) ging an Niklas Bull, Julia Nikesch und Tim von der Heyde (Siegen). Sie stellten ein mobiles Tiny House vor, das grüne Energie produziert und optimal verwendet. Die Selbstversorgung erfolgt über PV, das E-Auto dient als Batteriespeicher, inklusive induktiver Ladestation auf der Terrasse und intelligenter Steuerung durch Smart Home. Darüber hinaus speichert ein hausinterner Batteriespeicher die erzeugte Energie.