Werther,
13
Dezember
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

innogy Klimaschutzpreis in Werther verliehen

Bürgermeisterin Marion Weike (2. v. l.) und innogy-Regionalmanagerin Saskia Kemner (2. v. r.) gratulieren Malin Speckmann und Leon Rother von der Landjugend sowie Christiane und Jochen Dammeyer zu ihren Klimaschutzpreisen.

  • Auszeichnungen für zwei Projekte

  • Insgesamt 1.000 Euro Preisgelder

Zwei Preisträger erhalten in diesem Jahr in Werther den innogy Klimaschutzpreis. Die Bewerber haben besonderes Engagement gezeigt und tragen mit ihren Ideen zum Schutz von Klima und Umwelt bei. Bürgermeisterin Marion Weike und innogy-Regionalmanagerin Saskia Kemner überreichten den Preisträgern heute die Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro stellt innogy.

Christiane und Jochen Dammeyer aus Häge engagieren sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Biodiversität in ihrem Ortsteil. Mit viel Liebe und Mühe pflegen die beiden eine Fläche von ca. 700 m². An verschiedenen Standorten haben die Dammeyers Blühmischungen ausgesät und Mähwiesen angelegt. Nach langjähriger Pflege sind viele bunte Flächen mit biologisch wertvollen Pflanzen entstanden. Die Blühstreifen tragen zur Verschönerung des Ortsbildes bei, bieten gleichzeitig aber auch Nahrung und einen Lebensraum für Insekten. Für dieses Engagement rund um den Umweltschutz werden die Dammeyers mit dem innogy Klimaschutzpreis ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro.

Die Landjugend Werther setzt sich ebenfalls für den Umwelt- und Landschaftsschutz ein. Mit dem Bau von mehreren Insektenhotels möchten die Jugendlichen einen Beitrag zum Erhalt der Insektenlandschaft in Werther leisten. Die Insektenhotels wurden an verschiedenen Standorten aufgestellt, um den Tieren Brutmöglichkeiten und Unterschlupf zu gewährleisten. Auf einem Hoffest haben die Jugendlichen die selbstgebauten Hotels zudem verkauft, damit noch mehr verschiedene Standorte bestückt werden können. Diese Initiative der Landjugend Werther wird mit dem innogy-Klimaschutzpreis und einem Preisgeld von 400 Euro belohnt.

„Es ist beeindruckend, wenn sich auch einzelne Personen in ihrer Freizeit so für Ihre Region und die Natur einsetzen wie das Ehepaar Dammeyer und damit etwas schaffen, von dem alle etwas haben. Nicht weniger Respekt hat sich die Landjugend verdient. Toll, wenn sich junge Menschen so aktiv für Naturschutzprojekte engagieren. Gern überreiche ich für ein solches Engagement den Klimaschutzpreis“, sagt innogy-Regionalmanagerin Saskia Kemner bei der Preisübergabe.

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.

Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.