Raesfeld,
11
Dezember
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

innogy Klimaschutzpreis in Raesfeld verliehen

  • Freiwillige sammeln Müll und schaffen Bewusstsein für die Umwelt

  • 1.000 Euro Preisgelder

Für sein besonderes Engagement rund um den Umwelt- und Klimaschutz erhält in diesem Jahr der Ortsmarketing Raesfeld e.V. den innogy Klimaschutzpreis. Bürgermeister Andreas Grotendorst, überreichte heute gemeinsam mit innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann dem Preisträger seine Auszeichnung. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.500 Euro stellt innogy SE.

Der Raesfelder Marketing-Verein organisiert seit vielen Jahren die Aktion „Saubere Landschaft”. Viele freiwillige Helfer befreien Wälder, Fußwege und Straßenränder von Müll und Unrat, der sich jährlich in großen Mengen ansammelt. In diesem Jahr haben über 300 Personen tatkräftig bei der Aktion mitgeholfen, darunter verschiedene lokale Vereine sowie viele Kinder und Jugendliche. Die Vereinsmitglieder koordinieren die Aktion und statten die Helfer mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen aus. Zum Schluss kümmert sich der Verein außerdem um die Abholung und Entsorgung des gesammelten Mülls. Abgerundet wird der Tag durch eine gemeinsame Mahlzeit mit allen Freiwilligen.

Dem Verein liegen das Umweltbewusstsein und die aktive gemeinsame Verantwortung der Einwohner sehr am Herzen. Besonders wichtig ist es den Initiatoren, diese Werte auch an Kinder weiterzugeben und den Spaß an der gemeinsamen Sache in den Vordergrund zu stellen. Dieses besondere Engagement verdient den innogy-Klimaschutzpreis und wird zudem mit 1.000 Euro belohnt. Das gewonnene Preisgeld möchte der Verein für die nächste Sammelaktion 2019 nutzen.

„Das Projekt leistet einen großen Beitrag zum Erhalt der Natur hier vor Ort. Schön, dass sich so viele freiwillige Helfer aus Raesfeld an der Aktion beteiligen. Gern überreiche ich für ein solches Engagement den Klimaschutzpreis“, sagt Kommunalmanagerin Monika Schürmann.

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.

Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.