Steinfurt,
06
Dezember
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Innogy Klimaschutzpreis für zwei Projekte in Steinfurt

  • Klimaneutraler Marathon und Lieferservice werden ausgezeichnet
  • Insgesamt 2.500 Euro Preisgeld

Klimaneutralität – dieses Stichwort verbindet die beiden Projekte, die in diesem Jahr in Steinfurt mit dem innogy-Klimaschutzpreis ausgezeichnet wurden. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und innogy Kommunalbetreuerin Monika Schürmann überreichten heute die Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.500 Euro stellt die innogy SE.

Eine klimaneutrale Laufveranstaltung führte der Turnerbund Burgsteinfurt in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal durch. Bei der Planung und Umsetzung des „Steinhart500“ versuchen die ehrenamtlichen Organisatoren, CO2-Emissionen soweit wie möglich zu vermeiden oder zu reduzieren. Dies wird unter anderem durch die Verwendung von Produkten erreicht, die regional und wiederverwendbar oder recyclebar sind, wie Brot des heimischen Bäckers und Mehrweggeschirr bei der Verpflegung der Sportler. Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, werden durch regionale Klimaschutzprojekte, wie Baumpflanzaktionen oder Bildungsmaßnahmen zum Klimaschutz in Kindergärten, ausgeglichen. Dieser Einsatz für den Klimaschutz verdient den innogy Klimaschutzpreis und 1.500 Euro.

Dieter Kater, der Geschäftsführer der Kater GmbH, entwickelte die Idee für einen klimaneutralen Lieferservice. Für den Transport von Waren wird ein elektrisches Lastenfahrrad genutzt, das mit selbsterzeugtem Ökostrom von Photovoltaik-Anlagen betrieben wird. Auf lange Sicht soll mit diesem Projekt der motorisierte Lieferverkehr in Steinfurt ersetzt werden. Der Lieferservice, der von allen Kaufleuten der Stadt genutzt werden kann, bringt Lebensmittel, Textilien, Haushaltswaren, Büchern und vieles mehr direkt bis an die Haustür. Dieses Engagement für den Klimaschutz wird mit dem innogy-Klimaschutzpreis und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet.

„Es ist toll zu sehen, welche kreativen Ideen die Preisträger entwickelt haben, um einen Beitrag für den Klimaschutz in Steinfurt zu leisten“, sagte innogy Kommunalbetreuerin Monika Schürmann. „Vielleicht können der klimaneutrale Lieferservice und der „Steinhart500“ ja Vorreiter werden und viele weitere Menschen dazu inspirieren, sich mit Möglichkeiten der CO2-Reduzierung zu beschäftigen.“

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.

Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.