Essen,
24
August
2017
|
16:57
Europe/Amsterdam

innogy ist erster Partner beim Pilotprojekt fairtrade@work

  • innogy macht sich stark für Fairness und Nachhaltigkeit

  • Komplette Umstellung der Heißgetränke auf Bio- und Fairtrade-Produkte

Die innogy Gastronomie verfügt als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland über ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Schwerpunkte darin sind ökologische Nachhaltigkeit, soziale Mindeststandards und faire Handelsbedingungen. Da liegt es auf der Hand, dass die Gastronomie mittlerweile an den rund 50 innogy-Standorten ausschließlich Fairtrade-Kaffee und Kakao anbietet. Als erstes Unternehmen nimmt innogy am Pilotprojekt fairtrade@work von Fairtrade Deutschland teil.

Zum 25-jährigen Jubiläum hat Fairtrade Deutschland das Pilotprojekt fairtrade@work für Industrieunternehmen ins Leben gerufen. Die Idee hinter dem Piloten: Unternehmen darin zu bestärken, ihren Mitarbeitern Fairtrade-Produkte zur Verfügung zu stellen und auf Unternehmensebene das Bewusstsein für fairen Handel zu fördern. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel werden nach den strengen Standards von Fairtrade International angebaut und gehandelt. Sie beinhalten soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um gerechten Handel und eine nachhaltige Entwicklung in den Entwicklungsländern zu ermöglichen. Die Produktpalette reicht von Kaffee, Tee und Zucker über Bananen, Gebäck und Schokolade bis hin zu Textilien aus fairer Baumwolle.

Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE
innogy steht für nachhaltiges und umweltbewusstes Handeln. Wir übernehmen außerdem gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb finde ich es klasse, dass wir uns zu Fairtrade-Produkten bekennen und diese flächendeckend in unserer Gastronomie vertreiben.
Uwe Tigges, Personalvorstand innogy SE

Horst-Manfred Kafurke, Geschäftsführer der innogy Gastronomie GmbH, freut sich über die Auszeichnung: „Der erste Partner beim Pilotprojekt fairtrade@work zu sein, bedeutet eine große Anerkennung unserer Bemühungen, uns im Gastronomiebereich möglichst nachhaltig aufzustellen. Das spornt uns noch mehr an, den von uns eingeschlagenen Weg weiterhin ehrgeizig zu verfolgen“, so Kafurke. Er möchte das Fairtrade-Sortiment noch erweitern und zusätzlich Schokolade und Bananen ins Programm aufnehmen. Erfolgreichstes Fairtrade-Produkt ist bislang Kaffee: Im Jahr 2016 liefen fast 30 Tonnen Kaffeepulver und -bohnen für innogy-Mitarbeiter durch die Kaffeemaschinen, das entspricht über 4 Millionen Tassen Kaffee.

Dieter Overath, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender von Fairtrade Deutschland, lobt das herausragende Engagement der innogy-Gastronomie: „Mit dem flächendeckenden Angebot von Fairtrade-Produkten an allen Unternehmensstandorten setzt innogy ein deutliches Zeichen für mehr fairen Handel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden informiert und so das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum gestärkt. Von der Umstellung auf Fairtrade-Produkte profitieren Kleinbauernorganisationen in den Anbauländern des Globalen Südens beispielsweise durch stabile Mindestpreise, die zusätzliche Fairtrade-Prämie, Umweltstandards, Trainings und Schulungen.“