Nordwalde,
27
März
2018
|
10:23
Europe/Amsterdam

innogy investiert in die Stromversorgung für Nordwalde

Zum Informationsaustausch über die Baumaßnahmen im Nordwalder Stromnetz trafen sich in der bestehenden Umspannanlage am Sieverts Kamp (v. l.) Franz-Josef Reinke (innogy), Marius Stiller (Westnetz), Bürgermeisterin Sonja Schemmann, Uwe Bracklo, Thomas Wiedemann und Ludger Roß (alle Westnetz).

  • Westnetz baut neue Umspannanlage im Industrie- und Gewerbepark

  • Rund 2,3 Millionen Euro für moderne Stromversorgung der Zukunft

Die innogy SE investiert in Nordwalde in eine moderne Stromversorgung der Zukunft. Die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber von innogy, baut eine neue Umspannanlage im Industrie- und Gewerbepark Nordwalde. Rund 2,3 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau der Anlage. Heute traf sich der Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Münster, Thomas Wiedemann, mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann, innogy-Kommunalbetreuer Franz-Josef Reinke und weiteren Vertretern der Westnetz in der Umspannanlage am Sieverts Kamp, um das Bauvorhaben vorzustellen.

Von dieser Umspannanlage wird derzeit ein großer Teil der Stromversorgung für Nordwalde gesichert. Die Versorgung der neuen Schaltanlage erfolgt aus zwei 30.000 Volt Erdkabeln. Diese Spannung wird in zwei Transformatoren auf die Spannungsebene von 10.000 Volt gebracht, in den Ort weiter geleitet und verteilt. Die Anlage aus dem Jahr 1968 ist an ihre technischen Grenzen gekommen. Vor allem hinsichtlich Steuerung und Überwachung bieten modernere Anlagen mehr Möglichkeiten.

„Die heutigen Stromnetze erfordern moderne intelligente Technik, die an am Standort der jetzigen Schaltanlage nur unter hohem Aufwand zu realisieren gewesen wäre. Außerdem ist die Anlage räumlich nicht erweiterbar. Darum haben wir uns für den Bau einer neuen Umspannanlage im Gewerbegebiet entschieden. Mit dieser Maßnahme machen wir das Netz fit für die Zukunft und die Energiewende“, sagt Wiedemann. Die neue Anlage bietet zukünftig ausreichend Leistungsreserven, um den hier in der Region erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien, wie Windkraft-, Photovoltaik-, oder auch Biogasanlagen in die regionalen Verteilnetze einzuspeisen. Dabei setzt Westnetz die neueste Schaltanlagentechnik ein. Sie bietet der Netzleitstelle in Arnsberg noch mehr Möglichkeiten der Fernüberwachung und -steuerung. Die Kollegen in der Netzleitstelle können jederzeit die Auslastung der Umspannanlage prüfen und gegebenenfalls eingreifen.

Projektleiter Marius Stiller erklärt: „Wir haben an unserem neuen Standort „An den Bahngleisen 26“ bereits mit den Bauarbeiten begonnen. In den nächsten Wochen werden dort die beiden Herzstücke der Anlage, die Transformatoren, angeliefert. Wenn alles weiter reibungslos läuft, wird die neue Anlage Ende des Jahres betriebsbereit und an das Verteilnetz der Westnetz angeschlossen sein. Die Nordwalder Bürgerinnen und Bürger werden von den Umbaumaßnahmen nichts mitbekommen. Während der gesamten Baumaßnahme bleibt die Stromversorgung zuverlässig gewährleistet.“